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Experte: Frauenquote bringt mehr Rendite

(openPR) Vielfalt als Erfolgsfaktor / Frauen haben andere Präferenzen im Denken als Männer

Weilheim (19. April 2010). Für den HBDI-Experten Hans-Georg Geist ist die neu entfachte Diskussion um die Frauenquote in Unternehmen ein Schritt in die richtige Richtung. „Vielfalt ist ein bedeutender Erfolgsfaktor in Unternehmensprozessen“, sagt er. Dass die Frauenquote für Vielfalt im Denken sorgt, bestätigt nach seinen Worten das Herrmann-Modell. „Mehr als zwei Millionen erstellte HBDI-Profile beweisen, dass Männer und Frauen unterschiedliche Präferenzen im Denken besitzen.“ Diese Erkenntnis setze sich jedoch nur langsam in Unternehmen durch.



Die jüngste Ankündigung der beiden Großkonzerne Deutsche Telekom und Siemens ist für Hans-Georg Geist kein Zufall. „Im zunehmenden Wettbewerb suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, die außerhalb üblicher Kostensenkungsprogramme die Rendite verbessern.“ Die Deutsche Telekom will als erstes der im Deutschen Aktienindex DAX notierten Unternehmen eine Frauenquote für das mittlere und das obere Management etablieren. Talentierte Frauen, so eine Begründung des Vorstandes, erhöhen im Management die Führungsqualität. Auch Siemens hat die Frauenförderung zum Top-Thema erklärt. Die Strategie ist nachvollziehbar. Durch Zusammenarbeit von Personen mit unterschiedlichen Denkstilen gewinnt das Unternehmen mehr Denkpotential und kann Aufgaben besser lösen“, erklärt Geist.

Laut Geist lässt sich sogar begründen, dass talentierte Frauen die Führungsqualität erhöhen und dass gemischte Teams mehr leisten. Der HBDI-Experte verweist auf das Herrmann Brain Dominance Instrumentent (HBDI), das in den 80er Jahren zusammen mit Gehirnwissenschaftlern entwickelt wurde. „Mittels eines Fragebogens lässt sich feststellen, welche bevorzugten Denkstile eine Person aufweist. Die dominierenden Denkstile haben Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, Probleme angehen, Entscheidungen treffen oder Konflikte lösen.“ Wenn die Mischung an Denkstilen stimmt, sind Unternehmen kreativer.
Dass vor kurzem die „für mehr Vielfalt bei Siemens“ zuständige Managerin Jill Lee den Konzern wegen mangelnder Unterstützung verlassen haben soll, zeigt laut Geist, dass Unternehmen erst noch lernen müssen, andere Denkansätze zu akzeptieren und zu integrieren. „Die Unterschiedlichkeit von Personen führt zu unterschiedlichen Standpunkten und zur Notwendigkeit, Probleme, Konflikte, innovative und kreative Ansätze, Entscheidungsgrundlagen auch stärker gegensätzlich zu durchdringen“, sagt er. „Lösungen müssen über den Prozess des sich Auseinandersetzens unterschiedlicher Meinungen erarbeitet werden.“ Dies ist in vielen Unternehmen keine gelebte Praxis.

Geist: „Um zu guten Erfolgen zu gelangen, ist eine allseits akzeptierte Kommunikations- und Streitkultur erforderlich. Zudem braucht es die Akzeptanz unterschiedlichen Denkens und Verhaltens – was für viele Führungskräfte unbequem ist.“ Nach Auffassung des HBDI-Experten müssen Unternehmen die starke Förderung von Themen wie Kreativität, Innovation und Synergie in ihre Leitbilder aufnehmen. Aufgabe der obersten Führung sei es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

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