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Sozialismus pur: Liberaler Mittelstand lehnt Frauenquote ab

03.02.201108:12 UhrVereine & Verbände
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VLM-Landesvize Jutta Herzner-Tomei
VLM-Landesvize Jutta Herzner-Tomei

(openPR) VLM-Landesvize Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt): Eingriff in Vertragsfreiheit und Aufbau von Bürokratie / Erfolgreiche Frauen werden durch Quote beleidigt/Umverteilung von Erfolgreichen zu Erfolglosen

INGOLSTADT (02.02.10) – Einen festen Frauenanteil in Chefetagen lehnt der liberale Mittelstand in Bayern kategorisch als „Sozialismus pur“ ab. „Eine vorgegebene Frauenquote bedeutet einen massiven Eingriff in die Vertragsfreiheit von Unternehmen“, sagte Herzner-Tomei, stv. Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM), am Mittwoch in Ingolstadt.

Die Frauenquote ist für den Mittelstand laut Herzner-Tomei eine weitere schikanöse Maßnahme des Staates. Unternehmen müssten die besten Leute – ob Mann oder Frau - für eine bestimmte Führungsposition oder einen bestimmten Arbeitsplatz einstellen. „Sollen sich Mittelständler neben den Bergen an bestehender Bürokratie jetzt auch noch mit der Erfüllung einer Frauenquote beschäftigen müssen?“, fragt die Gastronomie-Unternehmerin (52): „Sozialistische Planwirtschaft ist schon einmal schief gegangen.“

Umverteilung von Erfolgreichen zu Erfolglosen
„Quote ist eine Sache, Frauenförderung eine andere“, so Jutta Herzner-Tomei. Jedes vierte von zehn neuen Unternehmen würde inzwischen von einer Frau gegründet. Es gebe viele Beispiele für erfolgreiche Geschäftsführerinnen, die man mit solchen politischen Eingriffen beleidigen würde. Misserfolg werde durch den Aufstieg ohne Grund begünstigt, das widerspreche dem Kern einer Leistungsgesellschaft, so Herzner-Tomei. Die Frauenquote sei der sozialistische Traum der Umverteilung von Erfolgreichen zu Erfolglosen.

Mehr Frauen in Politik und Wirtschaft
„Wir brauchen mehr Frauen in Politik und Wirtschaft. Wir brauchen auch mehr weibliche Netzwerke“, fordert die Mittelstandspolitikerin. Dann werde der natürliche Ausleseprozess in Gang gesetzt. Es sei wesentlich wichtiger, dass die Politik mehr Angebote an Ganztagsschulen und mehr Betreuungsmöglichkeiten für Kinder schafft, als der Wirtschaft neue Hürden aufzubauen. „Dann wird die Frauenquote von alleine höher.“

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