(openPR) Der renommierte kenianische Anti-Korruptionsaktivist John Githongo und Jamie Drummond, Mitgründer der entwicklungspolitischen Organisation ONE, haben in einem gemeinsamen Beitrag die Wiederbelebung und Neuorientierung des Kampfes gegen Armut in Afrika gefordert. Das Jahr 2010 biete Gelegenheit für den Kontinent, seine Stärken zu zeigen. Die Geberstaaten unter dem G20-Vorsitz Kanadas sollten jedoch Fehler der Vergangenheit vermeiden und stärker auf eine neue Kraft setzen: die afrikanische Zivilgesellschaft, so die Autoren im Blog der Organisation ONE.
Es sei an der Zeit für Armutsbekämpfung „von unten nach oben“. Githongo und Drummond betonen drei wesentliche Bausteine einer Bürgerstrategie zur Bekämpfung der Armut: Eine starke Zivilgesellschaft könne mit Hilfe neuer Kommunikationsmittel und Medien heutzutage viel besser auf gute Regierungsführung achten. Zweitens müssten aber auch die Geber transparent agieren, ihre Beiträge nachvollziehbarer machen und Korruption entschieden bekämpfen. Drittens weisen die Autoren auf die enormen wirtschaftlichen Potenziale Afrikas hin. Natürlicher Reichtum und eine wachsende unternehmerische Mittelschicht könnten mit Investitionen und Wachstum den Weg aus der Armut bedeuten, wenn die sozialen und demokratischen Entwicklungen dabei Schritt halten.
Die wichtigste Gelegenheit zur Weichenstellung sehen die beiden Afrika-Experten in diesem Jahr vor dem Hintergrund der kanadischen G8/G20-Präsidentschaft und dem UN-Gipfel zu den Millenniumzielen im September.
Der komplette Beitrag in deutscher Sprache ist im Blog der Organisation ONE veröffentlicht unter http://www.one.org/de/blog/?p=3031.










