(openPR) Bono reist nach Doha um für innovative Finanzierung und neue Geber zu werben
Ende der Woche beginnt die Doha-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung mit zahlreichen Staatschefs und mehreren Tausend Teilnehmern. Vor dem Treffen fordert die entwicklungspolitische Organisation ONE die Regierungen auf, die Gelegenheit zu nutzen um deutlich zu machen, dass die Finanzkrise die Ärmsten der Welt nicht von der Agenda verdrängt hat. Bono, Mitgründer von ONE, wird sich in Doha in zahlreichen Einzelgesprächen ebenfalls für dieses Ziel einsetzen. Dabei werden innovative Finanzierung und neue Geber eine große Rolle spielen.
„Doha ist die Gelegenheit um ein Ausrufezeichen hinter die bestehenden Entwicklungen in der Armutsbekämpfung zu setzen. Die Zeiten sind schwierig. Wir brauchen einen Doha Deal zur Entwicklung. Während die Welt den Atmen anhält ist Doha der perfekte Ort, damit Nord und Süd, Reich und Arm und alle Religionen gemeinsam einen weiteren Schritt globaler Diplomatie zur Armutsbekämpfung gehen“, sagt ONEs Europadirektor Oliver Buston.
Die Beiträge Europas hierzu sind allerdings fraglich. Die Zusage, bis 2010 mindestens 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden ist insbesondere aufgrund von Kürzungen Italiens und Frankreichs auf diesem Gebiet gefährdet. Dies gilt umso mehr, da diese Kürzungen bereits vor den Turbulenzen am Finanzmarkt geplant wurden, wie ONE betont.
Der designierte US-Präsident Barack Obama hat im Rahmen seiner umfangreichen Ankündigungen für den Bereich Entwicklungszusammenarbeit unter anderem angekündigt, den Beitrag der USA für Entwicklung zu verdoppeln. Damit steht zu erwarten, dass auch das Engagement der europäischen Partner künftig unter neuen Vorzeichen steht.








