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Die Banken versorgen, die Armen vergessen?

13.10.200813:09 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 13. Oktober. Zum Abschluss ihrer Jahrestagung erneuerten der Präsident des IWF, Dominique Strauss-Kahn, und Weltbankpräsident Robert Zoellick ihre Unterstützung für eine koordinierte Rettung des Bankensystems. Mit Blick auf die internationale Konferenz in Doha zur Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit fordern Beobachter ebenso koordinierte Anstrengungen zur Bekämpfung extremer Armut.

Die Organisation ONE fordert politische Entscheider auf, die Überwindung der drängenden Nahrungsmittel-, Energie- und Gesundheitsdefizite in den Entwicklungsländern als integralen Bestandteil zur Überwindung der weltweiten Finanzkrise zu begreifen.

„Die großen Volkswirtschaften der Welt sollten nicht eine Tür zur Lösung der Finanzkrise öffnen und eine für den Fortschritt der Ärmsten zuschlagen. In den letzten Jahren haben wir echten Fortschritt bei der Reduzierung von Kindersterblichkeit, bei Todesfällen durch Malaria und Aids erlebt und Bildungsprogramme ausweiten können. Die Entwicklungs- und Schwellenländer sind im Begriff, Anschluss an den Weltmarkt zu finden. Diese Fortschritte sind jetzt gefährdet“, sagt Tobias Kahler, Direktor von ONE in Deutschland.

ONE befürchtet, dass sich die Finanzkrise durch einen Rückgang der Exportnachfrage, geringere Überweisungen der Migrationsgemeinden und eine restriktivere Kreditvergabe auch auf Afrika auswirken wird. Sollten zudem die Geberstaaten von ihren Hilfszusagen Abstand nehmen, drohen zusätzliche Probleme. „Afrika kann einen wichtigen Beitrag zur Weltwirtschaft leisten, wenn die Welt dabei hilft, dass der Kontinent sich aus der Armut befreit. Wir sollten nicht die Banken versorgen und die Armen vergessen“, kommentiert Kahler.

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