(openPR) AxiCom-PR, JB Nr. 09/05, März 2005
Infrastruktur und Services für Professional Open Source-Projekte
JBoss formiert „JBoss Open Source Federation“
München, 2. März 2005 - JBoss, Inc., das Professional Open Source-Unternehmen, die JBoss Open Source Federation ins Leben gerufen. Die Federation ist für Open Source-Projekte konzipiert, die mit dem JBoss Enterprise Middleware System (JEMS) integriert sind und den Professional Open Source-Ansatz von JBoss teilen. Sie bietet Zugang zu Mehrwert-Dienstleistungen, Technologie-Infrastruktur und Marketing-Unterstützung. In Zukunft wird JBoss den Federation-Projekten Zugriff auf das JBoss Network ermöglichen und damit eine einzige Plattform schaffen, die Kunden Dienstleistungen und Software für JEMS sowie damit verbundene Open Source-Applikationen und Tools bietet.
Mit der Open Source Federation bietet JBoss Kunden eine zuverlässige Quelle für Services und Software, die mit den Open Source-Produkten des Unternehmens integriert sind. Zu diesen Produkten gehören der JBoss Applikationsserver, die erste J2EE-zertifizierte Open Source-Applikationsplattform, Apache Jakarta Tomcat, der populärste Web-Container für Java Servlets und JavaServer Pages, die objektrelationale Mapping-Engine Hibernate und die Business Process Management-Software JBoss jBPM. Die JBoss-Partner gewinnen einen zusätzlichen Kanal für ihre Open Source-Produkte, der gleichzeitig einen Weg darstellt, aus proprietärer Software Open Source-Angebote zu machen.
„Wir haben die JBoss Open Source Federation ins Leben gerufen, um die Arbeit an offener, Standards-basierender Middleware anzuregen und zu unterstützen“, begründet Bob Bickel, Vice President of Corporate Strategy and Development bei JBoss, Inc. Die Initiative. „Im Laufe des letzten Jahres haben wir die JBoss-Familie um einige Projekte erweitert. Indem wir jetzt unseren Ansatz von Professional Open Source auf Projekte Dritter ausdehnen, schaffen wir die Bedingungen für eine rasche Expansion der Aktivitäten rund um JEMS. Dies wird das Open Source Middleware-Angebot für Unternehmenskunden stärken und erweitern.“
Zu den Gründungsmitgliedern der JBoss Open Source Federation gehören:
• Funambol — Das Sync4j-Projekt ist eine Open Source-Initiative zur Bereitstellung einer vollständigen Plattform für mobile Applikationen, die das SyncML-Protokoll implementieren. SyncML definiert eine Standardmethode, Daten und fernadministrierte Endgeräte zu synchronisieren. Sync4j verzeichnet mehr als 9.000 Downloads pro Monat. Funambol bietet eine kommerzielle Lizenz für Sync4j plus Support und individuelle Entwicklung. Weitere Informationen zu Sync4j stehen unter www.funambol.com und www.sync4j.org zur Verfügung.
• JasperReports — Das JasperReports-Projekt ist die führende Open Source-Reporting-Lösung für das Generieren dynamischer Inhalte und die Erstellung seitenorientierter, druckfertiger Dokumente in einfacher und flexibler Form. Die JasperReports-Bibliothek kann Rich Content auf den Bildschirm, den Drucker oder in PDF-, HTML-, XLS-, CSV und XML-Dateien übertragen. Weitere Informationen zu JasperReports finden sich unter http://jasperreports.courceforge.net/.
• Unisys — Unisys trägt mit Ressourcen zum Aufbau der JBoss Administration Console bei, einer Schnittstelle für die Automatisierung des Server-Managements auf JBoss-Basis. Die Administration Console läuft als Web-basierte Applikation unter einem JBoss Applikationsserver und verwendet Java Management Extensions (JMX) zur Verwaltung der Server-Instanzen. Weitere Information zu Unisys finden sich auf www.unisys.com.
• XWiki — XWiki ist eine in Java geschriebene, leistungsfähige Open Source Wiki-Engine. Das Projekt bietet eine komplette Wiki Content Management Engine inklusive Zugriffs- und Versionenkontrolle sowie Datenbankspeicherung ebenso wie Datenbank-Design und –Entwicklungsfähigkeiten. XWiki nutzt Hibernate, ein JEMS-Proukt, und ist mit dem JBoss Portal Server kompatibel. Support, Training und Entwicklungsdienstleistungen für XWiki sind über XpertNet verfügbar. Weitere Informationen finden sich auf www.xwiki.org.
JBoss erweitert „Ökosystem“ für Open Source-Middleware
Alle JBoss Open Source Federation-Projekte müssen die Integration mit dem JBoss Enterprise Middleware System vorweisen und auf einer OSI-zertifizierten Open Source-Lizenz basieren. Sie und können auch in anderen Open Source Communities wie Apache, Eclipse, ObjectWeb oder SourceForge geführt werden. Zusätzlich müssen sie Professional Open Source-Dienstleistungen wie Schulung und Dokumentation für ihre Produkte bieten.
Die Federation stellt für Unternehmen, die proprietäre Software öffnen wollen, die Infrastruktur, den direkten Zugriff auf Informationen über Third Party-Projekte, Professional Open Source-Services und Hilfe beim Projektstart zur Verfügung. Die Projekte in der JBoss Open Source Federation werden die gleiche Infrastruktur wie die JBoss-Projektfamilie, JBoss Forge, nutzen.
Die JBoss Forge-Infrastruktur bietet kostenloses Hosting, Projekt-Webpages, Task Management sowie Projekt-Management und Bug-Tracking durch die JIRA-Managementapplikation. Sie bietet auch Foren, „Wikis“ und „Blogs“, Downloads von Dokumentation sowie eMail-Benachrichtigungslisten. Durch die Integration mit SourceForge für „Concurrent Versions System“ (CVS)-Unterstützung ermöglicht diese Infrastruktur das Speichern von Code an zentralen Stellen. Eine Integration mit dem JBoss Network für Patch Management, Updates und Upgrades ist geplant.
Die Federation-Partner können die JBoss Professional Open Source Services auf Honorarbasis nutzen. Dies betrifft Schulung, Beratung und Support, Assistenz bei neuen Open Source-Projekten oder die Aufnahme proprietärer Software, um sie als Open Source-Code verfügbar zu machen. Auch Haftungsfreistellung, Integrationssupport und Marketingunterstützung gehören zu diesen Dienstleistungen.
JBoss Forge befindet sich gegenwärtig im Beta-Stadium. Während der Beta-Phase begrenzt JBoss die Zahl der Projekte, die auf Forge laufen dürfen. Projekte, die an der JBoss Open Source Federation interessiert sind, können unter
Partner der JBoss Open Source Federation
„Die Open Source-Plattform Sync4j stellt eine Plattform hoher Qualität für mobile Applikationen dar, die alle Vorteile eines Produkts aufweist, hinter dem ein Unternehmen steht“, betont Fabrizio Capobianco, CEO von Funambol. „Die Zusammenarbeit in der JBoss Open Source Federation und die bewährte Produktintegration mit JEMS bieten uns die Möglichkeit, unsere Reichweite auszudehnen. Unsere Zielgruppe sind Entwickler, ISVs und Integratoren, die für die Entwicklung und Implementierung drahtloser Applikationen Qualitäts-Technologien in Verbindung mit professionellen Dienstleistungen benötigen.“
„JasperReports teilt die Vision der offenen, Standards-basierenden Middleware der JBoss Open Source Federation“, erklärt Teodor Danciu, Gründer von JasperReports. „Um Open Source weiter in Richtung Mainstream-Entwicklung zu fördern, ist es wichtig, Entwicklern eine reichhaltige Auswahl an bereits integrierten Middleware-Komponenten zur Verfügung zu stellen. JasperReports ist jetzt mit dem JBoss Applikationsserver integriert und zeigt das kombinierte Angebot in dieser Woche auf der JBoss World in Atlanta.“
Ali Shadman, Vice President, Strategic Software, Unisys, kommentiert: „Unisys engagiert sich uneingeschränkt für die Unterstützung von Kunden, die Unternehmensapplikationen auf dem JBoss Applikationsserver entwickeln und betreiben. Die JBoss-Plattform nimmt an Popularität zu und wir unterstützen die JBoss Open Source Federation durch Beiträge bei der Entwicklung der Administration Console. Dieses leistungsstarke Tool wird das JBoss Enterprise Middleware System stärken und seinen Einsatz für unsere gemeinsamen Kunden effizienter machen.“
„XWiki bietet Unternehmen eine agile Entwicklungs-Ressource für Content Management und Web-Applikationen“, erläutert Ludovic Dubost, Gründer von XpertNet. „Die Applikation ist vollständig mit dem JBoss Enterprise Middleware System kompatibel. Sie erlaubt Entwicklern ihren Sites schnell Komponenten wie Blogs, Fotos, FAQs und Präsentationen hinzuzufügen. Hoch entwickelte Web Services und Middleware-Komponenten können auch genutzt werden um Systeme weiter anzupassen.“










