(openPR) Die belarussische Wirtschaft entwickelte sich 2009 insgesamt positiv trotz negativer Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise. Die Republik konnte ihre führenden Positionen unter den GUS-Ländern nach den wichtigsten Kennzahlen der Wirtschaftentwicklung beibehalten.
Das BIP stieg um 0,2%, der Zuwachs bei der landwirtschaftlichen Produktion machte 1,3% aus. Die Anlageninvestitionen erhöhten sich um 8,6%, das Realeinkommen der Bevölkerung konnte einen Zuwachs von 2,9% verbuchen, die Energieintensität des BIPs sank um 5,0%. Die negative Wirtschaftentwicklung in vielen Ländern Europas, besonders in den Nachbarstaaten von Belarus, hatten eine erhebliche Beeinträchtigung des belarussischen Außenhandels (-34,1%) zur Folge. Schwache Nachfrage nach belarussischen Industrieprodukten verursachte einen Rückgang bei der Industrieproduktion (-2,8%).
2009 setzte die belarussische Regierung den Kurs auf Liberalisierung und Modernisierung der Wirtschaft, Schaffung eines günstigen Geschäftsklimas fort. Insgesamt seit Anfang des Reformprogramms am Ende 2007 wurden in Belarus fast 40 Rechtsakte verabschiedet, welche die Konjunktur ankurbeln und den Zufluss von ausländischen Investitionen fördern sollen.


