(openPR) Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) spürt erste Erholungstendenzen in der Logistikbranche. „Das Bild ist insgesamt noch uneinheitlich“, so der Vorstandssprecher Dr. Rolf Bender, den vor allem der anziehende Container-Verkehr sowie neue Vereinbarungen im Schienengüter-Verkehr optimistisch stimmen.
So wuchsen der Hafenumschlag, und hier besonders der Umschlag mit Containern, in den vergangenen Monaten deutlich. „Im Niehler Hafen stehen die Lkw an guten Tagen wieder Schlange“, berichtet ein Unternehmenssprecher und ergänzt, „die langfristigen Entwicklungen der globalen Logistik scheinen ungebrochen zu sein. Die Verkehrsintensität wächst – und vor allem der Container boomt.“ Dieser zeige als Erster eine deutliche Erholung und „startet möglicherweise nun sogar zur Aufholjagd“, so der Unternehmenssprecher.
Im Güterverkehr auf der Schiene bleibt der regionale Verkehr in Kooperation mit der Deutschen Bahn ein Sorgenkind der HGK. Freude bereiten dagegen neue Linienzug-Verbindungen, welche die HGK gewinnen konnte. So ist der Hafen Niehl seit dieser Woche direkt mit Norditalien verbunden. Ein 200 Meter langer Zug pendelt zunächst drei Mal pro Woche von der Domstadt nach Novara im Piemont. Die HGK übernimmt im Auftrag der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die Transport- und Rangierleistungen in Deutschland.
Die HGK profitiert zudem vom allgemeinen Aufwärtstrend der Logistikbranche. So erwartet das Bundesverkehrsministerium, dass der Güterverkehr in Deutschland in diesem Jahr um fünf Prozent
wächst und damit etwa die Hälfte der Vorjahres-Einbußen ausgleicht. „Umso wichtiger ist es“, so HGK-Vorstand Dr. Rolf Bender, „die geplanten Ausbau-Projekte zügig voran zu treiben.“










