(openPR) „Die Kunden kommen zurück. Nach einem schwierigen Jahr 2009 gibt es wieder Grund zum Optimismus“, sagt Vorstandssprecher Dr. Rolf Bender. Das Vorjahr war für die HGK durch zum Teil massive Einbrüche der Gütermengen geprägt.
Die HGK wertet zurzeit die Umschlag- und Mengenzahlen von 2009 aus. Danach ergeben sich für den Hafenumschlag Einbußen von etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 12,95 Millionen Tonnen. Das Bild ist allerdings insgesamt uneinheitlich. Während der Festgüterumschlag im Hafen von der Krise nur wenig betroffen ist, verzeichnet die HGK Ausfälle im Flüssiggüterumschlag. Vor allem das wichtige Raffinerie-Geschäft ging erheblich zurück. „Insgesamt sind die Kölner Häfen mit einem blauen Auge davongekommen. Außer bei den Flüssiggütern sind die Leistungsdaten in diesem Bereich besser als die der meisten Wettbewerber“, so Vorstandssprecher Dr. Bender.
Erhebliche Rückgänge gab es im Güterverkehr auf der Schiene, von 16,3 Millionen Tonnen im Jahr 2008 auf 13,5 Millionen Tonnen 2009. Vor allem die regionalen Verkehre in Kooperation mit der DB machen der HGK weiterhin Sorgen. Diese sind 2009 um 37 Prozent eingebrochen.
Mit Blick auf die Gesamtsituation ist der Vorstandssprecher zuversichtlich: „Die Talsohle ist zu einem großen Teil durchschritten.“ Für 2010 erwartet das Unternehmen eine Verbesserung seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Dafür gibt es bereits erste Anzeichen. So hat der Umschlag von Containern für die regional ansässige Industrie im Dezember 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 25 Prozent zugelegt.










