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Tor zur Welt, Tor zur Stadt

28.05.200914:25 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Tag der offenen Tür im Hafen Godorf: Die Häfen und Güterverkehr Köln AG informiert die Bevölkerung umfassend über die beginnende Hafenerweiterung

Jahr für Jahr werden in den Kölner Rheinhäfen rund 8.000 Schiffe be- und entladen. Viel bekommt die Bevölkerung davon nicht mit – beim Spaziergang am Rhein lassen sich höchstens die ein- und auslaufenden Schiffe beobachten. Das soll am 30. Mai anders sein. An diesem Tag lädt die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) die Kölnerinnen und Kölner sowie die Bevölkerung des Umlandes zu einem „Tag der offenen Tür“ auf dem Areal der anstehenden Erweiterung am Hafen Godorf ein. Ab 10:00 Uhr morgens werden drei Info-Container – umgebaute Stahlblechcontainer, bis zu 12 Meter lang – geöffnet, die in ihrem Inneren mit viel Informationen rund um den Ausbau des Hafens Godorf aufwarten.



Weitgereiste Übersee-Container als Info-Stationen
Die Container sind vor ihrer Ankunft auf der Sürther Aue bereits quer über den Globus gereist. Beulen und Rost zeugen davon, dass sie vor ihrer Umwandlung in Informations-Stationen Waren durch die Welt transportiert haben. Jetzt informieren die drei Blech-Größen in ihrem Inneren umfassend über die Erweiterung des Hafens. Infotafeln und anschauliche Darstellungen erläutern verständlich und präzise Themen der Hafen-Erweiterung. Während der Öffnungszeiten (10:00 Uhr bis 17:00 Uhr) stehen am Vormittag des 30. Mai Mitarbeiter der HKG und ein Biologe der ökologischen Baubetreuung als Ansprechpartner für alle Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Die HGK betont durch die Info-Container und die Einladung zur Information und Diskussion erneut, dass sie für einen sachlichen Austausch rund um die Hafenerweiterung jederzeit zur Verfügung steht. „Wir legen gerne alle Informationen offen und freuen uns über jeden Bürger, der die Info-Container nutzt und das Gespräch mit uns sucht“, erklärt Dr. Rolf Bender, Vorstandssprecher der Häfen und Güterverkehr Köln AG. Die Info-Container können in den kommenden Wochen auf Anfrage geöffnet werden. Ob Schulklassen, Anwohner oder schlicht interessierte Bürger: Anfragen zu den Öffnungszeiten nimmt die HGK gerne entgegen.


Gut für die Region Köln
Neben ganz konkreten und speziellen Informationen zum Hafen Godorf wird in den Info-Containern auch die Verbindung zu anderen Häfen skizziert. Denn in und für Köln sind die Häfen in Godorf, Niehl und Deutz das Tor zur Welt. Rund 20 Binnenschiffe werden hier täglich abgefertigt. Sie bringen Waren aus aller Welt: Bananen und Computer, Autoteile und Fernsehgeräte, Öl und Möbel. Und sie bringen Waren in alle Welt: Autos, chemische Erzeugnisse, Werkzeugmaschinen und vieles andere. Allein im Hafen Godorf werden derzeit jährlich 7,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen – vor allem flüssige und gasförmige Kohlenwasserstoffe, verschiedene chemische Produkte, Kies, Salz, Feuchthydrat und Kalkstein. Dass die Region Köln als Wirtschaftsstandort so erfolgreich ist und selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise immer noch besser dasteht als andere Regionen, verdankt sie ihren vielen erfolgreichen Unternehmen – und den exzellenten Transportmöglichkeiten zu Wasser, zu Lande und in der Luft.

Hafen, Wirtschaft, Umwelt
Wie diese Logistik-Kette ineinander greift und sich weit über die Grenzen Kölns hinaus verzahnt, ist eines der Themen in den Info-Containern. Die drei Container stehen dabei unter den Überschriften „Hafen“, „Wirtschaft“ und „Umwelt“. Sie laden zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Binnenschifffahrt ein und informieren gleichzeitig sachlich über Containerverladung und Chemietransporte, Umschlagkapazitäten und Lkw-Zubringerverkehr, die Ausbaumaßnahmen in Godorf und den Schutz der Umwelt.

Gut für die Umwelt
So findet sich im Container „Umwelt“ eine Info-Tafel über die Umweltbilanz von Binnenschiffen. Richtig ist: Durch den Ausbau des Hafens Godorf steigen die Umschlagkapazitäten. Richtig ist auch: Mehr Güter bedeutet zwar mehr Verkehr – jedoch in erster Linie mehr Schiffsverkehr. Experten haben errechnet, dass über 47 Millionen Lkw-Kilometer eingespart werden können. Und das dankt die Umwelt, denn kein anderer Verkehrsträger ist in der Lage, die gleiche Verkehrsleistung so umweltfreundlich zu erbringen wie das Verkehrssystem Binnenschiff/Wasserstraße. Bei gleichem Energieaufwand befördern Lkws eine Gütertonne 100 Kilometer weit, die Bahn kommt auf 300 Kilometer – und Binnenschiffe auf 370 Kilometer. Trotz der großen Reichweite sind sie dabei Klimaschützer: Sie stoßen pro Tonnenkilometer lediglich 33,4 Gramm des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid aus. Die Bahn emittiert 48,1 Gramm – Lkws jedoch 164 Gramm, also die fünffache Menge eines Binnenschiffs.

Ausgleichsmaßnahmen
Der Tag der offenen Tür bietet zudem die Gelegenheit, sich über die umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen zu informieren, die wegen der Erweiterung des Hafens stattfinden. Bereits Ende 2008 haben Landschaftsarchitekten im Auftrag der HGK mit der ökologischen Aufwertung der Sürther Aue begonnen. Hierzu wurden Gehölz- und Wiesenflächen sowie Flächen für die Ansiedlung der im benachbarten Naturschutzgebiet anzutreffenden schützenswerten Pflanzen angelegt, entwickelt und langfristig gesichert. Die so entstehende Vegetationsvielfalt bietet auch Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Ferner wurden neue Wegeverbindungen geschaffen und größere Wiesenflächen als Naherholungsbereiche für die Kölner Bürger angelegt. Entlang der Verkehrs- und Siedlungsfläche wurden zahlreiche Bäume und Sträucher gepflanzt, die einen natürlichen Sichtschutz entlang der Straßen, der Eisenbahn und der Stadtbahn gewährleisten. Der Maßnahmenkatalog umfasst viele weitere Punkte – der Container „Umwelt“ informiert ausführlich darüber.

Radweg am 30. Mai wieder geöffnet
Wer das eigene Auto zu Hause lassen will, kann entweder mit der Stadtbahn zum Tag der offenen Tür kommen – oder per Fahrrad. Der beliebte Rheinradweg, der vom Morgen des 28. Mai bis zum Abend des 29. Mai kurz gesperrt werden muss, um den Tag der offenen Tür und die damit verbundenen Anlieferungen abzuwickeln, steht dann wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Anfahrtsmöglichkeiten zum Tag der offenen Tür
Anfahrt mit der Stadtbahn: Sie erreichen das Gelände mit der Stadtbahn, Linie 16, bis Haltestelle Sürth Bahnhof, gehen die Bergstraße durchgehen bis zur Wesselinger Straße, biegen nach einem Links-Schwenk direkt rechts in „In der Aue“ ein und gehen diesen Weg bis zum Ende durch. Wenn sie danach auf den Sürther Leinpfand zum Rhein hin abbiegen und diesen bis zum sogenannten „Renterbänkchen“ spazieren stoßen Sie direkt auf die Informationscontainer der HGK.
Alternativ fahren Sie mit der Linie 16 bis zur Station "Godorf Bahnhof" und nutzen dort die Füßgängerbrücke in Richtung Rhein. Sie gelangen auf den Mühlenhof, laufen um den Godorfer Hafen herum und gelangen so ebenfalls zum "Renterbänkchen"
Anfahrt PKW: Wenn Sie mit dem Auto anreisen, so nutzen Sie die Industriestraße (B9) Richtung Sürth bis „An den Weiden”, überqueren die Bahngleise, fahren rechts weiter in „An den Weiden”, biegen am Ende rechts in „In der Aue“ ab und fahren diesen Weg bis zum Ende durch
Alternativ können Sie die L300 (B9) bis zum Abzweig Mühlenhof befahren und dort ins Hafengebiet einbiegen, über die Bahngleise (Brücke) fahren, danach links abbiegen und weiter um den Hafen herum den Mühlenhof befahren, bis kurz vor das „Rentnerbänkchen“ am Rhein.
Anfahrt mit dem Fahrrad: Nutzen Sie den Radwanderweg Köln-Bonn (rechtsrheinisch) in Richtung Bonn, dieser führt ebenfalls am „Renterbänkchen“ vorbei, das am Ende des Sürther Leinpfades liegt.

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