(openPR) Da sich die Weltwirtschaftslage kontinuierlich verbessert, hat die Regierung der Republik China auf Taiwan ihre Schätzungen zum derzeitigem Wirtschaftswachstum veröffentlicht. Die Prognosen sehen die Wachstumsraten für dieses Jahr bei 4,72 Prozent, das ist eine Berichtigung um 0,33 Prozent nach oben gegenüber der letzten Prognose. Die Zahlen, die das Finanzministerium am 08. März 2010 veröffentlicht hat, zeigen, dass die Exporte in den Monaten Januar und Februar dieses Jahres insgesamt US$ 38,44 Milliarden betrugen, das ist der zweithöchste Wert, der jemals in diesem Zeitraum erreicht wurde.
Premierminister Wu Den-yih gab bekannt, dass die gesamte Energie der Regierung darauf gerichtet sei, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, und dass Präsident Ma Ying-jeou gefordert habe, die Arbeitslosigkeit bis Ende des Jahres auf 5 Prozent zu senken. Bis dahin werde das Kabinett versuchen, neue Stellen zu schaffen, um sein eigenes Ziel einer Arbeitslosigkeit unter der Marke von 4,9 Prozent zu erreichen. Die von der Generaldirektion für Budget, Rechnungswesen und Statistik am 22. Februar veröffentlichten Zahlen zeigen, dass Taiwans Arbeitslosenquote im Januar 5,68 Prozent betrug, das war der niedrigste Stand in den vorangegangenen zwölf Monaten.
Wu erklärte, dass die Initiativen der Regierung zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage in kurzfristige und langfristige Maßnahmen unterteilt sind. Kurzfristige Programme sollen den Arbeitslosen helfen, die schwierige Zeit ohne Job zu überbrücken, während die langfristigen Maßnahmen darauf abzielen, die sechs “aufstrebenden Industrien“ zu unterstützen. Dazu zählen u.a. intelligente Elektrofahrzeuge, intelligente “grüne“ Gebäude, Patente und Erfindungen sowie Zentren für Cloud Computing.
Der Premier rief private Unternehmer auf, mit der Regierung zusammen zu arbeiten, um den Arbeitsmarkt anzukurbeln und die Wirtschaft zu beleben. Er empfahl den Unternehmern, seinen Aufruf zu berücksichtigen, denn im Gegenzug werde die Regierung die Privatwirtschaft unterstützen und Investitionshindernisse abbauen.
Im Jahr 2009 hatte Taiwan die Auswirkungen des weltweiten finanziellen Tsunamis zu spüren bekommen, was dazu geführt hatte, dass rund 130000 Mitarbeiter der großen Wissenschaftsparks in Hsinchu, Taichung und Tainan in unbezahlten Urlaub gehen mussten. Heute sind all diese Menschen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt, und die Wirtschaft hat sich erholt. In Zukunft werden die Wissenschaftsparks 14000 neue Stellen anbieten können und sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Wirtschaft stärken.


