(openPR) Am Sonntag, den 4. April 2010 findet im Yoga und Wellness Studio an der Hermann-Kinkelinstr. 11 in Basel ein Osterlachen mit Lach-Yoga statt.
Das Osterlachen war seit dem 14. Jahrhundert übers Barock bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein eine lustige Art, ein wenig Kritik an der weltlichen oder kirchlichen Obrigkeit zu üben. Als exemplarisch dürfte der Predigtstil des Wiener Hofpredigers Abraham a Sancta Clara gelten. Da zauberten Pfarrer angeblich selbst gelegte Eier aus ihren Gewändern.
Martin Luther (1483 – 1546) lehnte diesen Brauch als „närrisch lächerliches Geschwätz“ ab. Anno 1518 kritisierte der Reformator Johannes Oekolampad die Osterbräuche am Basler Münster. In einem Brief an seinen Kollegen Wolfgang Capito klagte er über die Oster-Prediger: „Einer schrie immer Kuckuck wie der gleichnamige Vogel. Ein anderer legte sich auf Rindermist, tat, als sei er im Begriff, ein Kalb zu gebären, und trieb die Näherkommenden durch Schnattern nach Art der Gänse von sich weg. Wieder einer zog einem Laien eine Mönchskutte an, machte ihm dann vor, er sei nun Priester und führte ihn zum Altar.“
Der Grundgedanke des Osterlachens war, die Osterfreude zum Ausdruck zu bringen. Und genau dies soll auch in dieser Lach-Yoga Stunde zum Ausdruck gebracht werden. Wenn Lachenergie aus dem Boden geholt, mit imaginären Gläsern ein Drink gemixt, mit einer neuen Harley Davidson durch den Raum geflitzt, als Spassvogel durch den Saal gehüpft oder mit heraushängender Zunge ein Löwe nachgeahmt und dabei immer wieder nur gelacht wird, wird Lebensfreude und Fröhlichkeit zum Ausdruck gebracht, der den HQ (Heiterkeitsqotienten) der Menschen in Basel erhöhen soll.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Per E-Mail an
oder SMS / Telefon an 078 769 19 14.












