(openPR) Bundesregierung will von der Flutkatastrophe betroffenen Männern nur nachrangig helfen
Stuttgart, den 16. Januar 2005. Nach Information der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), soll die außerordentlich hohe Hilfsleistung der deutschen Bundesregierung die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien geschlechtsspezifisch verteilt werden. Die Hilfe soll laut Wieczorek-Zeul „vor allem Frauen und Kindern zugute kommen“.
Was die Kinder angeht, hat hierfür sicherlich jeder vollstes Verständnis. Eine vorrangige Hilfe für Eltern, Mütter wie Väter, wäre ebenfalls gerechtfertigt gewesen. Weshalb aber z.B. Familienväter, die durch die Flutkatastrophe obdachlos geworden sind und außerdem vielleicht sogar ihre Einkommensquelle verloren haben, wegen ihres Geschlechts weniger Hilfe bekommen sollen als Frauen, ist nur schwer verständlich.
Die Jungen- und Männerrechtler von MANNdat: „Wir bedauern, dass selbst bei einer solchen Katastrophe manche nicht in der Lage sind, über ihren Schatten zu springen und einfach nur helfen können, ohne Ansehen des Geschlechts. So ist die erfreulich hohe Hilfeleistung aus Deutschland mit einem Wermutstropfen versehen, mit einem Stück Sexismus made in Germany.“
MANNdat ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Stuttgart, der im Sinne der modernen Geschlechterpolitik auf Benachteiligungen männlicher Mitbürger aufmerksam machen möchte. MANNdat ist bundesweit tätig.










