(openPR) Landesregierung unterstützt die Initiative der Messe Stuttgart, der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und dokeo.
Nachfolgend die Statements von Frau Ministerin Tanja Gönner und Herrn Minister Ernst Pfister:
Umweltministerin Tanja Gönner begrüßt "Woche der Nachhaltigkeit" und fordert Umdenken:
"Brauchen einen Einklang von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem."
Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner begrüßt die in Stuttgart vom 12. bis 18. April geplante "Woche der Nachhaltigkeit". "Mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die die exportorientierten baden-württembergischen Unternehmen in besonderem Maße getroffen hat, wurde einmal mehr deutlich, dass ein einseitig auf Gewinnstreben ausgerichtetes Wirtschaften nicht zukunftsfähig ist." In der weiteren Entwicklung müssten wirtschaftliche Interessen in Einklang mit den Belangen des Umwelt- und Ressourcenschutzes sowie sozialen Aspekten gebracht werden. Mit der Aktionswoche könnten die Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung bewusst gemacht und weiter verbreitet werden. "Es braucht ein Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft", so Gönner. Die Aktionswoche könne dazu wichtige Impulse und Anstöße geben.
Die Aktionswoche stimme außerdem mit den Planungen des Landes überein. So solle in der vom Land auf den Weg gebrachten und breit angelegten Nachhaltigkeitsstrategie in diesem Jahr die Wirtschaft noch stärker eingebunden werden. "Das wird ein Schwerpunkt werden", kündigte Gönner an. Über 250 Institutionen, Verbände und Gruppierungen beteiligten sich bisher schon an der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.
Wirtschaftsminister Ernst Pfister wünscht „Woche der Nachhaltigkeit“ viel Erfolg
Nur wer heute verantwortlich mit den Ressourcen wirtschaftet, wird auch morgen noch erfolgreich sein. Dies gilt nicht nur für einzelne Unternehmen, sondern für ganze Volkswirtschaften und - wie die Herausforderungen des Klimawandels verdeutlichen - letztlich für die ganze Welt. Das Wirtschaftsministerium sieht sich deshalb ausdrücklich einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik verpflichtet, sei es beim Ausbau erneuerbarer Energien oder im Bereich der flächenschonenden Städtebauförderung, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Nachhaltiges Handeln ist auch gefragt, wenn es um die Bereitstellung von genügend Ausbildungsplätzen für junge Menschen oder die Forschungs- und Technologieförderung geht. In beiden Fällen bemisst sich der künftige Wohlstand daran, dass jetzt investiert wird. Deshalb messe ich diesen beiden Bereichen übergeordnete Bedeutung in meinem Haus bei, was sich ganz konkret in der Förderung der außeruniversitären Forschungsinstitute, der Bereitstellung von Innovationsgutscheinen für kleine und mittlere Unternehmen sowie in den regelmäßig von meinem Haus organisierten Ausbildungsplatzgipfeln niederschlägt. Nicht nur als Wirtschaftsminister, sondern auch mit Blick auf meine Kinder und Enkel bin ich dankbar, dass Baden-Württemberg eine der niedrigsten Jugendarbeitslosenquoten bundesweit hat.
Auch im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit anderen Staaten zahlt sich nachhaltiges Handeln aus. Das Ziel fairer Handelsbeziehungen bildet die Grundlage für die von meinem Haus geplanten und durchgeführten Wirtschaftsdelegationsreisen in die ganze Welt. Deshalb hat das Wirtschaftsministerium die Messe Fair Handeln 2009 der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) finanziell unterstützt und wird dies 2010 erneut tun.
Auch in Zukunft wird mein Haus nachhaltige Wirtschaftspolitik betreiben - getreu dem Motto, dass sich das künftige Wohlergehen unseres Landes an der Aussaat bemisst und nicht an der Ernte. Der „Woche der Nachhaltigkeit“ wünsche ich auf diesem Wege viel Erfolg.
Ernst Pfister MdL













