(openPR) Bundesregierung und EU-Kommission wollen den Ausbau von Windenergie auf dem Meer in Zukunft massiv fördern. Die Mennicke Rohrbau GmbH hat ihren Beitrag dazu bereits geleistet. Für den führenden Gleitlagerproduzenten SKF rekonstruierte Mennicke die thermische Wärmeversorgung. Gleitlager sind nötig, damit sich die Windräder drehen.
Windkraft gilt als Schlüsseltechnologie im Bereich der nachhaltigen Energien. Wie die EU-Kommission im Dezember ankündigte, sollen deutsche Projekte zur Offshore-Windenergienutzung künftig mit insgesamt 200 Millionen Euro unterstützt werden. Voraussetzung dafür, dass sich die Windräder drehen, sind so genannte Gleitlager. Das schwedische Unternehmen SKF ist führender Lieferant dieser Bauteile. Für die Produktion in Schweinfurt nutzt SKF selbst ebenfalls umweltfreundliche Heizwärme. Gewonnen wird die Wärme aus dem Gemeinschaftskraftwerk GSK über eine thermische Müllverwertungsanlage. Durch die Hauptschlagader des GSK, den Energiekanal, gelangt der Dampf zum SKF-Betrieb. Mennicke arrangierte für SKF die Einspeisung und Verteilung des Dampfes sowie die Kondensatrückspeisung neu.
Individuelle Maßnahmen und effizientes Zeitmanagement
Da Mennicke hier im Bestand arbeiten musste, waren individuelle Lösungen gefragt. Vor allem Störungen der Werksversorgung galt es während der Arbeiten weitestgehend zu verhindern. „Dank der Vorbereitung zahlreicher Leitungsanbindungen bis zu den Umschlusspunkten musste das Netz lediglich am Wochenende außer Betrieb genommen werden“, berichtet Markus Warmuth-Baron, Niederlassungsleiter Nord.
In nur zwei Tagen waren die Umschlussarbeiten abgeschlossen, so dass bereits am Montag wieder Wärme zur Verfügung stand. Auf diese Weise blieb der Industriebetrieb in Schweinfurt ökonomisch unbeeinträchtigt, während Mennicke die Versorgung mit ökologischer Heizwärme erfolgreich einrichtete – ein Projekt, das nicht nur in Sachen Wirtschaftlichkeit, sondern auch in Bezug auf den Umweltgedanken ein Zeichen setzte.













