(openPR) Während in Kopenhagen keine Einigung über die Obergrenzen für den CO²-Ausstoß erzielt wurde, wird in Bayern bereits gebaut. Die Mennicke Rohrbau GmbH installierte für Bioenergie Dösingen eine Biogasleitung. Durch den besonderen Stellenwert des Energieträgers Biogas gewinnen Biogasleitungen im Rohrbau zunehmend an Bedeutung.
Seit Jahren erfreut sich der Energieträger Biogas wachsender Beliebtheit. Laut dem Fachverband Biogas e.V. hat sich die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland seit 2004 auf über 4.000 mehr als verdoppelt. Mennicke hat das enorme Potenzial von Biogas frühzeitig erkannt. Aktuell verlegte das bayerische Rohrleitungsbauunternehmen eine Biogas- und eine Nahwärmeleitung für den Betrieb einer Biomasse-Anlage des Unternehmens Bioenergie Dösingen.
Sonderlösungen für besondere Ansprüche
Besondere Wärmespender erfordern oft besondere technische Lösungen. Für die Nahwärmeleitung verwendete Mennicke Kunststoffmantelrohre (DN100 und DN50) von insgesamt rund 680 Metern Länge. Für die Biogasleitung im erdverlegten Bereich kam ein 270 Meter langes Polyethylenrohr (PE100), im oberirdisch verlegten Bereich ein Stahlrohr mit Korrosionsschutz von etwa 120 Metern Länge (DN100) zum Einsatz. Letzteres musste stellenweise an Wänden und Decken in Höhen von bis zu 12 Metern befestigt werden. Zudem mussten sowohl Nahwärme-, als auch Biogasleitung auf einer Strecke von etwa 15 Metern grabenlos im Gefälle eine Straße unterqueren. Die Straßenquerung war in Form eines Stahlschutzrohres bereits vorhanden. Damit das neu eingeführte Produktenrohr nicht auf diesem auflag, setzte Mennicke spezielle Gleitkufen ein, die in einer Sonderanfertigung produziert wurden. Die individuell angefertigten, produktspezifischen Stahlkufen verhindern auch in sehr starker Schräglage ein Aufliegen der beiden Rohrleitungen. Zur Entwässerung des Biogases brachte Mennicke im Tiefpunkt der Gasleitung einen Fertigteilschacht an, durch den die eventuell vorhandene Restfeuchte des Biogases abfließen kann.
Biogas gilt als Alleskönner unter den erneuerbaren Energien. Zweifellos wird dieser Energieträger künftig eine immer wichtigere Rolle spielen, auch für den Rohrleitungsbau. Mennicke setzt schon heute darauf.













