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“Rio wird 18” - Eine neue Initiative von deutschen Unternehmen und Umweltverbänden

08.01.201016:46 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) “Rio wird 18” - Eine neue Initiative von deutschen Unternehmen und Umweltverbänden gegen die weltweite Klimakatastrophe

Stuttgart, 08.01.2010 - Die Hoffnung war groß, dass die Kopenhagener Klimakonferenz mit 192 Staaten die Weichen in die richtige Richtung stellt. Größer noch ist dagegen die Enttäuschung, dass die Regierungen nicht in der Lage sind, ein rechtlich verbindliches, sofort wirksames Abkommen zur Bekämpfung der Klimakatastrophe abzuschließen. Obwohl führende Wissenschaftler voraussagen, dass wir eine deutlich schnellere Erderwärmung als bisher angenommen erleben werden, der entscheidende Schritt nach vorne passierte nicht.



Als „meilenweit von dem entfernt, was wir für dringend nötig erachten“, bewertete etwa Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) das Ergebnis der Klimakonferenz. Großen Handlungsbedarf sehen auch die Bürgermeister von rund 300 großen Städten dieser Welt, die sich in Hamburg im vergangenen September zu einer City Climate Conference getroffen hatten. Im Juni wird sich das „C40“-Netzwerk, ein weltweiter Zusammenschluss von über 40 Millionenstädten, zu einem eigenen Klima-Gipfel in Berlin treffen.

China, das in Kopenhagen eine undurchsichtige Rolle gespielt hat, plant eine grüne Revolution. Mit einer Subventionsoffensive soll das Reich der Mitte in nur wenigen Jahren zur führenden Kraft bei der Ökoenergie aufsteigen. Bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft liegen die Chinesen schon vorn, bei der Energiegewinnung aus Sonne und Windkraft wollen sie ebenfalls die Nummer eins werden.

Was also muss noch geschehen, wenn ein Problem erkannt ist, die Politik aber nicht handelt?

Alle Kräfte in unserer Gesellschaft sind in dieser dramatischen Lage gefordert. Wir können nicht darauf warten, bis sich Regierungschefs endlich von ihren Eigeninteressen lösen.


Jetzt nehmen Umweltverbände und Unternehmen mit „Rio wird 18“ gemeinsam das Heft selbst in die Hand.

„Rio wird 18“ ist eine bundesweite Initiative deutscher Unternehmen, der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Global Nature Fund zur Bekämpfung des Klimawandels. Sie hat ihren Sitz in Stuttgart.

„Rio wird 18“ will neue Impulse setzen, Mut machen und vor allem die Unternehmen motivieren, noch stärker nachhaltig zu wirtschaften.

„Rio wird 18“ will deshalb auch zeigen, was sich seit dem Klimagipfel 1992 in Rio getan hat, wie viel schon möglich war und wie sich deutsche Unternehmen bisher im Kampf gegen den Klimawandel engagiert haben

„Rio wird 18“ richtet sich vor allem an Wirtschaftsunternehmen und appelliert an diese, noch wesentlich mehr klimaschonende Produktionen anzuwenden. „Jetzt in den Klimaschutz zu investieren, sei eine „kluge, strategische Wirtschaftspolitik“ und beinhalte „die Modernisierung von Volkswirtschaften“, begründet etwa Bundesumweltminister Norbert Röttgen einen solchen Weg.

Zu „Rio wird 18“ sagt Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH): „Der Rückblick auf bereits Erreichtes ist gerade in einer Zeit wichtig, in der die Hauptaufmerksamkeit auf negativen Entwicklungen und drohenden Gefahren liegt. Ziel muss es sein, einen Ansporn für die Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben zu bieten“.


Zu den ersten Mitgliedern von „Rio wird 18“ gehören u.a. die Unternehmen Coca-Cola, Ernst & Young und MTU Aero Engines.

Unterstützung erhält „Rio wird 18“ zudem von der brasilianischen Botschaft.


Warum der Name „Rio wird 18“?

Dieses Jahr liegt der UN-Klima-Gipfel von Rio zu den Themen Entwicklung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz 18 Jahre zurück. Seitdem hat sich sehr viel Positives getan, aber es sind auch negative Entwicklungen in Gang gesetzt worden. Mit 18 wird man fast überall auf der Welt volljährig. Die anstehende „Volljährigkeit“ der Rio-Konferenz bietet mit Blick auf den 20. Jahrestag 2012 den idealen Anlass, sich jetzt über die enormen Fortschritte bewusst zu werden, die wir bisher erreicht haben und ist gleichzeitig Motivation, „nicht locker zu lassen“.

Deutschland ist sicher ein Land mit Vorbildfunktion.

Doch es gilt auch, die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, damit wir morgen bezüglich der globalen Probleme und einer lebenswerten Welt die Kurve kriegen.

2010 wird sich die Weltöffentlichkeit noch mehr fragen, was ist seitdem erreicht worden ist.
Wo stehen wir, und welche neuen Ziele und Herausforderungen stehen an? So gesehen, zwei Jahre vor dem Jubiläum, ist noch Zeit, noch stärker auf die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens hinzuweisen und hinzuarbeiten.


„Rio wird 18“ plant verschiedene Projekte:

1. Die Initiative wird eine „Woche der Nachhaltigkeit“ vom 12.-18. April 2010 ausrufen und dazu diverse Aktionen durchführen. Auf Deutschlands größtem Forum zur Nachhaltigkeit und verantwortlicher Unternehmensführung, dem „Deutschen CSR-Forum – Forum EnviComm“, werden in der gleichen Woche rund 350 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und den Medien zwei Tage unter dem Motto „Rio wird 18“ Aktionen diskutieren.
2. Eine Wirtschaftsdelegation reist Anfang Juni nach Brasilien und trifft sich dort mit Vertretern von Politik und Wirtschaft.
3. Weiter vorgesehen sind öffentliche Diskussionsveranstaltungen mit Unternehmenslenkern, Politikern, Wissenschaftlern und NGOs in mehreren Landeshauptstädten.
4. Eine Wanderausstellung, die in Deutschland, Brasilien, Südafrika und Japan Station macht, zeigt das gemeinschaftliche Engagement deutscher Unternehmen.

Für Rückfragen stehen Ihnen Wolfgang Scheunemann, Geschäftsführer der Initiative und Felix Kurz jederzeit zur Verfügung.
Herrn Scheunemann erreichen Sie unter Tel.: 0711/2208640, mobil: 0151/12441985, Fax:0711/7220103 oder per E-Mail E-Mail;
Herrn Kurz unter Tel.:0621/1504730, Fax: 0621/15047313, mail:E-Mail, mobil: 0172/3607936.

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