(openPR) Wirtschaft will Verantwortung übernehmen
- 18. Geburtstag eine Chance für Rückblick und Vorausschau
- Erstes Ziel: Wanderausstellung auf der UN-Umweltkonferenz in Kopenhagen
Stuttgart, den 01.10.2009 – Im Juni 1992 fand die UN-Konferenz von Rio statt, die maßgeblich unsere Einstellung zu nachhaltiger Entwicklung, Umweltschutz und CSR beeinflusst hat.
Den bevorstehenden 18. „Geburtstag“ nimmt die Initiative „Rio wird 18“ zum Anlass, Rückschau auf das bisher Erreichte zu halten und sich rechtzeitig auf den 20. Jahrestag vorzubereiten. Sie will zeigen, wie viel sich in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung seither schon getan hat. Wolfgang Scheunemann, Leiter der Initiative: „1992 wussten wir noch nicht einmal, dass es einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt. Viele Unternehmen waren damals noch damit beschäftigt, Emissionen zu filtern und Abfälle zu sortieren, statt sie durch bessere Produktionsverfahren zu vermeiden. Alternative Energien waren damals eher Diskussionsthema als Realität. Es hat sich seither sehr viel, viel mehr als wir glauben, getan.“
Die Ziele der Initiative unterstützen sowohl Unternehmen als auch Umweltverbände. Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe (DUH), findet, dass die Initiative das Thema genau zur richtigen Zeit anstößt: „Der Rückblick auf bereits Erreichtes ist gerade in einer Zeit wichtig, in der die Hauptaufmerksamkeit auf negativen Entwicklungen und drohenden Gefahren liegt. Ziel muss es sein, einen Ansporn für die Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben zu bieten.“
Uwe Kleinert, Coca-Cola Deutschland, hat für sein Unternehmen ein exakt an Rio ausgerichtetes Ziel für die Zukunft definiert: "Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dabei ist Wasser der Grundbaustein unseres Lebens. Unser Ziel ist es, wasserneutral zu produzieren – durch Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Produktion, Aufbereitung des Abwassers und Investitionen in Süßwasserprojekte."
Solche Aussagen will „Rio wird 18“ in die Öffentlichkeit zu tragen und diskutieren. Nach kurzer Vorbereitung nimmt die Initiative jetzt ihre Arbeit auf. Vom Start an dabei sind die Firmen Böwe-Systec, Coca-Cola, Ernst & Young, fischerAppelt tv media sowie MTU Aero Engines. Viele weitere Zugänge werden erwartet.
Ein Initiativbeirat aus Vertreter der Wirtschaft, der Medien, der Kultur und NGOs unterstützt. Mehrere Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Umweltschutzgruppen haben die Initiative begrüßt.
Erstes Ziel ist es, schon bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 mit einer Ausstellung vertreten zu sein, auf der die teilnehmenden Firmen ihre Beiträge seit 1992 zu einer nachhaltigen Entwicklung darstellen. Diese Ausstellung wird später in erweiterter Form auch in Stuttgart, Brasilien, Südafrika und Japan zu sehen sein.
Auf dem im April 2010 stattfindenden 6. „Deutschen CSR-Forum – Forum EnviComm“ werden Unternehmensführer auf einer Virtuellen Vollversammlung“ klare Worte zu Nachhaltigkeit sagen. Anschließend werden sie zu Wirtschaftskontakten nach Brasilien fliegen und pünktlich zum „Geburtstag“ in Rio de Janeiro ein Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung ablegen.








