(openPR) Gemessen am Studienaufwand von 34 Stunden pro Woche unterscheiden sich Studierende an Universitäten von denen an Fachhochschulen in grundständigen Studiengängen nicht. Im Sommersemester 2006 investieren beide Gruppen durchschnittlich 17 Stunden in die Lehre und 17 Stunden in das Selbststudium. In postgradualen Studiengängen liegt die durchschnittliche Zeitbelastung bei 29 Stunden noch niedriger, so die 18. Sozialerhebung des Hochschulinformationssystems HIS im Auftrag des Deutsche Studentenwerk (DSW). Die Ergebnisse basieren auf Befragungen von 17.000 Studierenden.
Das studierte Fach ist in den grundständigen Studiengängen von hoher Relevanz für den zeitlichen Studienaufwand. Die entsprechenden Unterschiede zwischen den Studienfächern sind zum Teil erheblich und können als traditionell charakterisiert werden: Den größten Studienaufwand haben mit 43 Stunden Studierende der Fächergruppe Medizin, wozu die Fächer Human-, Zahn-, Tiermedizin und neuestens auch Gesundheitswissenschaften gehören.
Rechtswissenschaften, Maschinenbau, Mathematik, und Informatik liegen im Durchschnitt. Wirtschaftswissenschaften mit 32 Stunden knapp darunter.
In Fachrichtungen wie Psychologie, Sprach-/Kulturwissenschaften, Pädagogik und Sozialwissenschaften/ Sozialwesen wird das Studium mit einem unterdurchschnittlich hohen wöchentlichen Zeitaufwand von 29 Stunden absolviert, so die 18. Sozialerhebung.













