(openPR) Broschüre informiert Frauen über Früherkennung von Brustkrebs
Frauen, die sich für das Mammographie-Screening-Programm interessieren, können in den kommenden Wochen bei ihrem Haus- oder Frauenarzt kostenlose Informationen über das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs erhalten. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben gemeinsam eine Broschüre entwickelt, die interessierten Frauen zuverlässig Auskunft über das Screening-Programm gibt. Der Druck wurde finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit. Die Broschüre mit dem Titel „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten.“ wird in diesen Tagen an alle Haus- und Frauenarztpraxen versandt mit der Möglichkeit, weitere Exemplare kostenlos zu bestellen, um sie an interessierte Frauen weiterzugeben.
Studien zeigen, dass sich Frauen mehr Auskunft über das Mammographie-Screening-Programm wünschen. Dabei spielen Frauen- und Hausärzte bzw. -ärztinnen für die Frauen eine wichtige Rolle. Ziel der bundesweiten Informationsaktion sei es daher, Ärztinnen und Ärzte dabei zu unterstützen, Frauen zuverlässige Informationen zum Screening-Programm zur Verfügung zu stellen, so die Initiatoren der Aktion. Denn ein wesentlicher Baustein für die Akzeptanz des Programms seien glaubwürdige und verständliche Informationen. Die Broschüre könne den Frauen bei ihrer Entscheidung über eine Teilnahme am Programm eine gute Orientierung bieten.
Sie enthält Informationen über den Ablauf des Mammographie-Screening-Programms, Nutzen und Risiken der Untersuchung und wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Brustkrebs. Ergänzt wird der Inhalt durch ein kleines Glossar, in dem wesentliche Fachbegriffe des Screening-Programms kurz und allgemeinverständlich erklärt werden.
Jede Frau erhält im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine schrift¬liche Einladung zum Mammographie-Screening. Die Einführung des Programms wurde im Jahr 2002 vom Bundestag beschlossen. Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs so früh wie möglich zu entdecken, um die betroffenen Frauen schonender und mit guter Aussicht auf Erfolg behandeln zu können. Langfristig wird eine Senkung der Sterblichkeit an Brustkrebs erwartet. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Über 57.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs, etwa 17.000 Frauen versterben an den Folgen dieser Erkrankung.
Die Broschüre „Mammographie-Screening. Früherkennung von Brustkrebs. Was Sie darüber wissen sollten.“ sowie das Faxformular zur kostenlosen Broschürenanforderung können auch auf den Internetseiten der drei Organisationen heruntergeladen werden.
Das Titelbild der Broschüre ist bei den Pressestellen der drei Organisationen erhältlich.
Deutsches
Krebsforschungszentrum
Dr. Stefanie Seltmann
Tel.: 06221 42 2854
www.dkfz.de
Koooperationsgemeinschaft
Mammographie
Dr. Barbara Marnach-Kopp
Tel.: 02234 9490 240
www.mammo-programm.de
Deutsche Krebshilfe
Dr. Eva Kalbheim
Tel.: 0228 7 29 90 96
www.krebshilfe.de





