(openPR) Die Liberale Hochschulgruppe Gießen lehnt den an der JLU Gießen stattfindenden "Bildungsstreik" entschieden ab. Im Zuge der Proteste hat sich deutlich gezeigt, dass dieser von linken Gruppierungen initiierte Bildungsstreik nur ein Ziel verfolgt: junge Menschen für linke Ideen zu gewinnen. Nicht die breite Masse der Studierenden geht auf die Straße, sondern die Anhänger von DIE LINKE, MLPD, Antifa und Solid. Wir sagen deutlich, dass hier unter keinen Umständen von einem Protest der Studentenschaft gesprochen werden kann, da sich nur eine verschwindend geringe Anzahl von Studenten an diesem beteiligt. Mit der Besetzung von Hörsälen schadet eine protestierende Minderheit ihren Kommilitonen, indem Lehrveranstaltungen ihrer Kompromisslosigkeit zum Opfer fallen. Unbeteiligten wird so der „Boykott“ aufgezwungen.
Mit gewaltsamen Ausschreitungen, wie zum Beispiel bei einer Demonstration in Stuttgart am 21. November oder der polizeilichen Räumung des Frankfurter Casinos nach einer Strafanzeige durch die Universitätsleitung, bei welchem ein Sachschaden von wenigstens 300'000 Euro entstand, wird nichts erreicht. Man schadet höchstens dem Ansehen aller Studierenden in der Öffentlichkeit.
Die LHG kennt die Probleme des Hochschulsystems und setzt sich konstruktiv für dessen Verbesserung ein.
Wir fordern deutliche Korrekturen an Bologna für mehr Freiheit und Selbstbestimmung in Bachelor- und Master-Studiengängen und ein Ende der fortschreitenden Verschulung!





