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Liberale Hochschulgruppen: Schreihälse ignorieren

17.11.200908:20 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Deutschlandweit proben linke Studenten den Aufstand. Bereits im Sommer zogen zahlreiche Studierende mit den unterschiedlichsten Forderungen durch die Lande, ein ideologisierter Kern übt sich nun in Protestnostalgie und veranstaltet Pyjamapartys in Hörsälen.


Statt ehrlicher Konzepte steht wieder mal nichts weniger als vom Staat garantierte Glückseligkeit für alle im Forderungskatalog, der die Summe aller Wünsche der Teilnehmer ist: Abschaffung der NCs, des Bolognaprozesses und der Exzellenzinitiative oder bessere Betreuungsverhältnisse, mehr Masterplätze und mehr Geld. Dafür werden momentan Deutschlandweit Pyjamapartys in Hörsälen veranstaltet, im Aktivistenjargon „Besetzungen“, die in Emailbetreffzeilen oft mit dem pathetischen Kampfschrei „Uni XY brennt“ verkündet werden.
„Auch wenn die Situation an den Hochschulen noch weit weg vom Ideal ist, wurden Hochschulreform und Hochschulfinanzierung seit den späten sechziger Jahren nicht mehr so viel Bedeutung zugemessen wie zur Zeit. In zahlreichen Ländern wird den Hochschulen von unterschiedlichsten Regierungen mehr Freiheit zugestanden, was heute so wichtig ist, wie einst der Schritt von der Ordinarien- zur Gruppenuniversität. Eine Nachbesserung der Bolognareformen ist von allen gewünscht und absehbar. Hinzu kommen an vielen Stellen Bemühungen, die Hochschulen besser auszustatten. Gerade wurde in Nordrheinwestfalen ein Milliardenpaket für die Universitäten geschnürt, selbst der Bund forciert nun wieder Ausgaben für die Universitäten und insbesondere für Studenten“, konstatiert Johannes Knewitz, Vorsitzender des Bundesverbandes Liberaler Hochschulgruppen.
„Wir wünschen uns ebenfalls, dass in allen Bundesländern die Bedeutung der Hochschulen und insbesondere der Studenten für unsere Gesellschaft, unsere Zukunft und unsere Wirtschaft erkannt wird. Wir versuchen aber wie die Mehrzahl unserer Kommilitonen, durch unsere Leistung zu überzeugen und so unsere Mitbürger zu gewinnen, nicht durch Druck und Unverschämtheit. Auch wenn mittlerweile an vielen Universitäten Proseminare und Vorlesungen von Schreihalskommandos mit unqualifizierten Ausbrüchen über Megaphone gestört werden, bleibt die Gruppe der Aktivisten stets verhältnismäßig klein, verglichen mit der fleißigen, leistungsbewussten Masse“, erklärt Knewitz und fordert Politik und Gesellschaft auf: „Ja, wir brauchen mehr Geld für Hochschulbildung. Und ja, an den Hochschulen gibt es noch enormen Reformbedarf. Aber ich bitte alle darum, denen gerecht zu werden, die verantwortungsbewusst mit dem Privileg des Hochschulstudiums umgehen und die Schreihälse zu ignorieren, die sich auf Kosten ihrer Kommilitonen aufspielen.“
Währenddessen versuchen die Bildungsstreik-Aktivisten mit grotesken Vergleichen Ihren Protest auf die internationale Bühne zu heben und solidarisieren sich mit Antiglobalisierungs-Chaoten und Kapitalismus-Gegnern weltweit in einer sogenannten „Global Week of Action“. „Mit Randalen ist beispielsweise den Ihrer demokratischen Rechte beraubten Studierenden in Belarus oder im Iran mit Sicherheit nicht geholfen“, so Daniel George, International Officer des LHG. „Der LHG Bundesverband investiert seine Energien da lieber in gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen mit unseren internationalen Partnern um sich mit Nachdruck für eine bessere Wahrnehmung studentischer Interessen einzusetzen.“

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