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Kapazitätsverordnung abschaffen

10.02.201409:13 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Liberale Hochschulgruppen Bayern fordern auch quantitativ messbare Verbesserung der Betreuung.

Laut der jüngst veröffentlichten Zahlen des „Unibarometers“ der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ sinkt die Betreuungsrelation um 1 auf 64. Insgesamt stehen damit 25.973 Professoren an deutschen Universitäten und Hochschule. Ihnen stehen 1.673.675 Studenten gegenüber.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Bayern, Alexander Bagus, kritisiert diese Entwicklung. „Innerhalb von drei Jahren, hat sich dieser Schnitt noch weiter verschlechtert. Kamen noch 2010 auf einen Professor 60 Studenten, so sind waren es 2013 schon 64. Hier spiegelt sich das kollektive Versagen nicht nur der ministeriellen, sondern auch der politischen Hochschulsteuerung wider.“

Die Ursachen dafür sind für Bagus klar. „Wer meint, Planwirtschaft sein im Hochschulsektor umsetzbar, der irrt. Wohin das führt, zeigt die Kapazitätsverordnung – ein bürokratisches Monster, das nur dafür sorgt, dass selbst bei mehr Stellen, mehr Studenten aufgenommen werden müssen. So kann sich die Betreuungsrelation immer nur weiter verschlechtern. Dies ist auch ein Zeichen der vom Ministerium ständig vorangetriebenen Akademisierung. Das ist aber kein Allheilmittel!“, konstatiert Bagus.

Abschließend führt Bagus aus: „Das Hochschulwesen muss endlich vom Kopf auf die Füße gestellte werden. Wer die bayerischen Hochschulen endlich entlasten will und den bayerischen Studenten qualitativ beste Bildung anbieten will, der müsse aus der Kapazitätsverordnung aussteigen.

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