(openPR) Liberale Hochschulgruppen Bayern sprechen sich gegen Scheinstudenten aus. Diese schaden den Universitäten und den Studenten.
München. Der Status eines Studenten hat viele Vorteile. Ermäßigungen bei Bus und Bahn und vieles mehr. „Doch diese Leistungen stehen zurecht nur Studenten zu“, so der stellvertretende Vorsitzende für Programmatik der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Bayern, Benjamin Roth.
„Dies hat seine Berechtigung, denn Studenten studieren nicht zum Spaß, sondern eignen sich über die Zeit ihres Studiums ein Wissen an welches sie später für die Gesellschaft verwenden“, erläutert Roth. Klar machen dies auch Auszubildende, doch diese werden auch vergütet, Studenten nicht. „Wenn ein Student BAföG-Empfänger ist, so benötigt er dieses Geld wirklich, denn die BAföG-Regelungen sind äußerst streng“, wie LHG-Landesvize Roth es aus eigener Erfahrung kennt.
Weiter verursachen Scheinstudenten an den Universitäten unvermeidbar einen erhöhten Verwaltungsaufwand und das bei den ohnehin schon schlecht besetzten Abteilungen. „Universitäten planen mit den eingeschriebenen Studenten, kommen dann zum Beispiel nur 70 von 100 eingeschriebenen, so wird diese Planung hinfällig, erklärt Roth. „Dies schadet im Endeffekt immer den ehrlichen Studenten“, kritisiert er weiter.
„Ebenso kann es vorkommen das ein Scheinstudent mit seiner Immatrikulation einem anderen Interessent einen Studienplatz weg nimmt oder mit seiner Anmeldung den Numerus Clausus beeinflusst, was häufig ehrlichen Interessenten schadet. Vor allem aber stellt dies eine Art von Sozialbetrug dar, was gesellschaftlich nicht akzeptabel ist“, so Roth abschließend.










