openPR Recherche & Suche
Presseinformation

LHG beurteilt „Bildungsstreik“ kritisch

03.12.200909:08 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: LHG beurteilt „Bildungsstreik“ kritisch
Logo der LHG Darmstadt
Logo der LHG Darmstadt

(openPR) In diesen Tagen und Wochen finden auch in Darmstadt Aktionen im Rahmen des „bundesweiten Bildungsstreiks 2009“ statt. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Darmstadt steht den Forderungen und Aktionen im Rahmen dieses „Streiks“ sehr differenziert gegenüber.



Mit Blick auf die Situation an der Technischen Universität Darmstadt nehmen wir daher zum „Bildungsstreik“ in Darmstadt Stellung und richten die folgenden Forderungen sowohl an Studenten und Studentenvertreter wie auch an die Hochschulleitung:

Hochschulpolitische Mittel müssen ausgeschöpft werden!
Forderungen nach Veränderungen an der Universität gehören zunächst in Universitätsversammlung und Senat. Hier erwarten wir von allen Vertretern – Studenten, Professoren und Hochschulmitarbeitern – Gesprächsbereitschaft, Offenheit und ein grundsätzliches Verständnis für die Positionen der anderen.

Ziele müssen deutlicher kommuniziert werden!
Der größte Teil der Studenten ist nicht über die Ziele und Forderungen des „Bildungsstreiks“ informiert. Von unseren Kommilitonen, die für sich reklamieren, die Interessen aller Studenten zu vertreten, fordern wir transparent zu kommunizieren, für welche Veränderungen an der TU Darmstadt sie eintreten.

Semesterbeiträge für Studenten verwenden!
Zu Recht wird gefordert, dass die Universität ihre finanziellen Mittel zum Wohle der Studenten an der TU Darmstadt einsetzt. Gleiches erwarten wir aber auch vom ASTA! Wenn auf der einen Seite jedes Jahr fünfstellige Beträge zur Unterstützung von „Bildungsstreiks“ ausgegeben werden und auf der anderen Seite die Semesterbeiträge durch den ASTA angehoben werden, dann ist das nicht der verantwortungsvolle Umgang mit dem Geld der Studenten, den wir von unseren Interessensvertretern erwarten!

Wer lernen will, muss lernen können!
Einen Informationsstand im TU-Empfangsgebäude, Karo 5, einzurichten und dort den Dialog mit Studenten und Mitarbeitern zu suchen, unterstützen wir. Für Hörsaalbesetzungen und die Blockade von Lehrveranstaltungen haben wir jedoch kein Verständnis. Eine Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen wird nicht durch Boykott und Blockade erreicht.

Bachelor-/Mastersystem weiterentwickeln!
Wir stimmen zu, dass das Bachelor-/Mastersystem sowie die Umsetzung des Bologna-Prozesses alles andere als perfekt sind. Die Forderung vieler „Bildungsstreikender“ nach einer Abschaffung von Bachelor und Master müssen wir jedoch zurückweisen. Wir sehen in einheitlichen Abschlüssen große Chancen für den Bildungsraum Europa, die es durch eine konstruktive Diskussion noch weiterzuentwickeln gilt.

Protest muss friedlich sein!
Wir unterstützen es, wenn Schüler und Studenten von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen und sich für Verbesserungen in ihrem Umfeld einsetzen. Jegliche Demonstrationen und Proteste müssen jedoch ohne Einschränkung friedlich und gewaltfrei ablaufen. Durch Sachbeschädigung, Haus- oder Landfriedensbruch – wie bei vergangenen „Streiks“ geschehen – wird sich nichts an Schulen und Universitäten verbessern, die berechtigten Anliegen vieler Schüler und Studenten werden jedoch unglaubwürdig.


Weitere Informationen über die Liberale Hochschulgruppe Darmstadt finden Sie im Internet unter www.lhg-darmstadt.de


Darmstadt, den 17.11.2009

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 377330
 1017

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „LHG beurteilt „Bildungsstreik“ kritisch“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von LHG Darmstadt

Bild: AStA scheitert an eigenen AnsprüchenBild: AStA scheitert an eigenen Ansprüchen
AStA scheitert an eigenen Ansprüchen
Liberale Hochschulgruppe kritisiert Zusammensetzung des neuen AStA Darmstadt. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Darmstadt kritisiert die Zusammensetzung des neugebildeten Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Hierzu erklärt der LHG-Vorsitzende Martin Zittel: „Ein AStA der auf Feminismus beharrt, Gleichstellung ablehnt und dann nur eine weibliche Referentin wählt, ist kaum mehr ernstzunehmen“. Die LHG hatte zuvor gefordert, dass bisherige Referat für „Feminismus und Gleichberechtigung“ in ein Referat für Gleichstellung umzuwandeln. Da…
Bild: Pressemitteilung: LHG für Transparenz, Demokratie und FreiheitBild: Pressemitteilung: LHG für Transparenz, Demokratie und Freiheit
Pressemitteilung: LHG für Transparenz, Demokratie und Freiheit
Liberale Hochschulgruppe weist Vorwürfe von linksaußen zurück „Es ist absolut lächerlich, mit welchen Verleumdungen die Hochschul-Jusos von ihrer katastrophalen Wahlniederlage ablenken wollen.“, erklärt Martin Zittel, Vorsitzender der LHG Darmstadt. „Wir sind jederzeit bereit uns offenen Diskussionen und natürlich auch Kritik zu stellen. Für Verleumdungen gegen unsere Mitglieder haben wir jedoch absolut kein Verständnis.“ In einer Presseerklärung und ihrer Zeitung „Pink Panter“ unterstellten die Darmstädter Hochschul-Jusos der LHG Verbindun…

Das könnte Sie auch interessieren:

Liberale Hochschulgruppen nach Bologna-Konferenz: „Worten müssen Taten folgen“
Liberale Hochschulgruppen nach Bologna-Konferenz: „Worten müssen Taten folgen“
… man lediglich am Status Quo herumdoktort. Wir brauchen Ursachenbekämpfung, keine Symptomvertuschung!“ Der LHG distanziert sich deutlich vom Verhalten der anwesenden Vertreter des Bildungsstreikes, welche die Konferenz boykottierten. „Dies zeigt einmal mehr, dass der Bildungsstreik weder die Mehrheit der Studenten vertritt, noch gewillt ist, sich an …
Bild: LHG Gießen zum "Bildungsstreik"Bild: LHG Gießen zum "Bildungsstreik"
LHG Gießen zum "Bildungsstreik"
Die Liberale Hochschulgruppe Gießen lehnt den an der JLU Gießen stattfindenden "Bildungsstreik" entschieden ab. Im Zuge der Proteste hat sich deutlich gezeigt, dass dieser von linken Gruppierungen initiierte Bildungsstreik nur ein Ziel verfolgt: junge Menschen für linke Ideen zu gewinnen. Nicht die breite Masse der Studierenden geht auf die Straße, sondern …
Liberale Hochschulgruppen: Schreihälse ignorieren
Liberale Hochschulgruppen: Schreihälse ignorieren
… dem Privileg des Hochschulstudiums umgehen und die Schreihälse zu ignorieren, die sich auf Kosten ihrer Kommilitonen aufspielen.“ Währenddessen versuchen die Bildungsstreik-Aktivisten mit grotesken Vergleichen Ihren Protest auf die internationale Bühne zu heben und solidarisieren sich mit Antiglobalisierungs-Chaoten und Kapitalismus-Gegnern weltweit …
LHG warnt vor Neuauflage des Bildungsstreiks
LHG warnt vor Neuauflage des Bildungsstreiks
Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) lehnt die diesjährige Neuauflage des bundesweiten Bildungsstreiks ab und fordert alle hochschulpolitischen Akteure auf, dem gleichzutun. Die Initiative ist weder demokratisch legitimiert, noch packt sie die wesentlichen Probleme in der deutschen Hochschullandschaft an der richtigen Stelle an. Der Bundesvorsitzende …
LHG lehnt Bildungsstreik ab
LHG lehnt Bildungsstreik ab
… Studierende und Dozenten verbrüdern sich, um ge-meinsam für ein besseres Bildungssystem zu demonstrieren – so das Bild, das die Organisato-ren des Bildungsstreiks ihrem Bündnis geben. Die Reaktion ist allenthalben wohlwollend, Kri-tikern werden Ideologie, Lagerdenken oder gar gegenläufige Interessen vorgeworfen. Der Bun-desverband Liberaler Hochschulgruppen …
Bild: Pressemitteilung: LHG für Transparenz, Demokratie und FreiheitBild: Pressemitteilung: LHG für Transparenz, Demokratie und Freiheit
Pressemitteilung: LHG für Transparenz, Demokratie und Freiheit
… dafür verantwortlich sind, dass AStA-Gelder zur Unterstützung linksextremer und verfassungsfeindlicher Aktivitäten missbraucht werden. So kooperiert der vom AStA unterstütze sogenannte „Bildungsstreik“ mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation „Rote Hilfe“. Und dass das Juso-geführt Referat für Antirassismus selbst auf der offiziellen AStA-Homepage …
BMBF benachteiligt Hochschulgruppen systematisch
BMBF benachteiligt Hochschulgruppen systematisch
… uns inhaltlich sehr stark in den Prozess eingebracht, allerdings waren nicht bereit, in einen studentischen Kanon einzustimmen, der weitgehend von Linkspartei und Bildungsstreik dominiert wird. Den inzwischen offensichtlichen Einzug linker Kräfte ins Bildungsministerium, halte ich für fatal. Frau Schavan beugt sich einer lautstarken Minderheit, anstatt …
Liberale Hochschulgruppen zu DHV: Professoren sollten sich in Selbstreflexion statt in Populismus üben
Liberale Hochschulgruppen zu DHV: Professoren sollten sich in Selbstreflexion statt in Populismus üben
… heute seine Mitglieder aufgerufen, die am 10. Dezember stattfindenden Vorlesungen und Seminare zu verschieben, damit die Studierenden an vom sogenannten „Bundesweiten Bildungsstreik“ organisierten Protesten gegen die Kultusministerkonferenz teilnehmen können. Im gleichen Atemzug stellt der Vorsitzende des DHV, Prof. Dr. Kempen, Studierenden und Professoren …
Liberale Hochschulgruppen zu Schavan - Probleme sind erkannt, Verbesserungen nicht zu erwarten
Liberale Hochschulgruppen zu Schavan - Probleme sind erkannt, Verbesserungen nicht zu erwarten
… Bundesbildungsministerin Dr. Annette in Berlin die „Bologna-Konferenz“ mit Vertretern der politischen Hochschulgruppen sowie Vertretern des fzs und des Organisationskomitees „Bildungsstreik“ statt. Auch der Bundesverband Liberaler Hochschul-gruppen (LHG) nahm teil. „Die Vorlage eines ‚5-Punkte-Planes’ durch die Ministerin lässt erkennen, dass wir nun …
Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg zum Bildungsstreik
Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg zum Bildungsstreik
… der Politik und nicht über die Besetzung von Hörsälen!“ (Stuttgart) Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG-BW) lehnen den an einigen Hochschulen des Landes stattfindenden Bildungsstreik entschieden ab. Im Zuge der Proteste hat sich deutlich gezeigt, dass dieser von linken Gruppierungen initiierte Bildungsstreik nur ein Ziel verfolgt: junge …
Sie lesen gerade: LHG beurteilt „Bildungsstreik“ kritisch