(openPR) Die Initiative „Regionen mit peb“ schließt mit dem Bekenntnis von Politik und gesellschaftlichen Akteuren zur langfristigen Zusammenarbeit. Dies ist das Ergebnis des finalen Fachforums „Netzwerk für einen gesunden Lebensstil – Regionen mit peb“. Ziel dieser Initiative ist die Vernetzung von Akteuren der Gesundheitsförderung und Übergewichtsprävention von Kindern und Jugendlichen.
„Um langfristigen und dauerhaften Erfolg in der Prävention von Übergewicht zu erreichen, müssen die verantwortlichen Akteure vor Ort sehr eng zusammenarbeiten“, erklärt Prof. Dr. Aloys Berg, Vorstandsvorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb), den Ansatz von „Regionen mit peb“. Mit dieser Initiative hat peb in den letzten 18 Monaten in 17 Regionen bundesweit Impulse zur dauerhaften und nachhaltigen Kooperation gesetzt. Insgesamt haben über 1.000 Interessierte und Gesundheitsakteure an den Veranstaltungen teilgenommen.
Im Rahmen des Fachforums wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse der Aufbauphase des Netzwerkes vorgestellt und diskutiert. „Es bedarf der langfristigen und koordinierten Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindergärten, Schulen, Ämtern, Medizin, Sportvereinen sowie den Einrichtungen der freien Jugendhilfe, um die vielfältigen Aktivitäten vor Ort zu optimieren“, fasst peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck die Ergebnisse des Fachforums, das in der niedersächsischen Landesvertretung tagte, zusammen. Das Land Niedersachsen ist ebenfalls peb-Mitglied.
Gezielte Bewegungsangebote in Kindergärten, bewegte Pausen in der Grundschule, Trinkprogramme oder kostenloses Schulobst: Die Vielfalt der Angebote ist groß „In vielen Regionen bestehen vielfältige Aktivitäten der Gesundheitsförderung. Viel zu häufig wird nebeneinander her statt zusammen gearbeitet, so dass die Maßnahmen vor Ort viel zu selten effektiv ineinander greifen. Zudem wird das entscheidende Zusammenspiel von Maßnahmen der Bewegungsförderung und Ernährungsprogrammen oft vernachlässigt. Auch die Ergebnisse der begleitenden Evaluation zeigen, dass die Plattform Ernährung und Bewegung mit `Regionen mit peb` einen erfolgreichen Beitrag geleistet hat. In bisher 17 Regionen konnten wir diese Situation deutlich verbessern“, führt Andrea Lambeck weiter aus.
Die Ergebnisse der ersten Förderungsphase von „Regionen mit peb“ werden in einer praxisorientierten Handlungshilfe zusammengefasst, die potenziellen und bereits aktiven Netzwerkakteuren Hilfestellung beim Auf- und Ausbau regionaler Initiativen zur Übergewichtsprävention und Gesundheitsförderung leistet.
Die Initiative Regionen mit peb“ setzt an den Standorten der Initiative „KINDERLEICHT-REGION“ an und wird durch Mittel des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ermöglicht.












