(openPR) Fachkräfte mit unterschiedlichsten Qualifikationen helfen, den Klimawandel zu bekämpfen
(Bonn, 20.11.09) Während die Industrieländer die Hauptverursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen sind, betreffen die Folgen des Klimawandels die Entwicklungsländer am härtesten. Für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) gehört der Klimaschutz zum festen Bestandteil ihrer Aktivitäten. Gesucht werden daher von staatlichen und nichtstaatlichen EZ-Organisationen Fachkräfte, die in den Partnerländern dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu mindern und die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. In der Stellendatenbank des Arbeitskreises „Lernen und Helfen in Übersee“ e. V. (AKLHÜ) sind aktuell 111 Projektplätze im Bereich Klimaschutz ausgeschrieben.
Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) sucht beispielsweise eine/n Landnutzungsplaner/in zur Stärkung der Leistungsfähigkeit lokaler Behörden in Namibia mit dem Ziel, eine transparente, ökologisch verträgliche und sozial gerechte Landnutzungsplanung zu gewährleisten. Der katholische Personaldienst Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) vermittelt eine/n Berater/in für ländliche Wasserwirtschaft nach Ruanda. Die Fachkraft soll mithelfen, die Versorgung von Trinkwasser nachhaltig zu sichern. Michael Steeb, der Vorstandsvorsitzende des AKLHÜ, plädiert an interessierte Bewerber und Bewerberinnen: „Es ist höchste Zeit, dem Klimawandel zu begegnen. Jede qualifizierte Fachkraft sollte sich als Entwicklungshelfer oder Entwicklungshelferin für den Klimaschutz engagieren.“
Extreme Wetterphänomene wie Wirbelstürme und Überschwemmungen haben sich seit den 1960er Jahren bereits verdreifacht. Hunger, Verlust biologischer Vielfalt, Konflikte um knappe Ressourcen wie Trinkwasser, Acker- und Weideland aber auch die Ausbreitung von Krankheiten nehmen zu. Es fliehen mehr Menschen vor Umweltkatastrophen als vor Kriegen. Der Klimawandel wird zur Entwicklungsbremse. Der Wissenstransfer in die Partnerländer in Afrika, Asien oder Lateinamerika ist deshalb eine herausfordernde und wichtige Aufgabe, um dieser Entwicklung zu begegnen. Ingenieure, Geographen, Experten in der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, Wasserversorgungs- oder Bautechniker, Anlagenmechaniker sowie Agraringenieure und weitere Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Berufsbereichen können sich dort in der Bekämpfung des Klimawandels engagieren.
Am 28. November 2009 haben Interessierte in Bonn die Gelegenheit, sich auf der Fachmesse „ENGAGEMENT WELTWEIT“ direkt und umfassend über die Möglichkeiten des beruflichen Engagements in Projekten und Programmen u.a. im Bereich Klimaschutz zu informieren.
Termin: Samstag, 28. November 2009, 10.00 bis 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: Beethovenhalle - Forum Süd, Wachsbleiche 26 in 53111 Bonn
Veranstalter: Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ e.V. (AKLHÜ),







