(openPR) Die Klimakampagne „Heiße Zeiten“ sendet eine Klimadeklaration von Jugendlichen an die Bundeskanzlerin und fordert eindringlich zu einem wirksamen Klimaschutzvertrag in Kopenhagen auf.
Die Klimakampagne „Heiße Zeiten“ hat dieser Tage eine Jugend-Klima Deklaration an Bundeskanzlerin Merkel, den Bundesumweltminister Röttgen, Entwicklungsminister Niebel und den NRW-Integrationsminister Laschet geschickt. Die Deklaration ist das Ergebnis eines Jugendforums im September in Neuss. Hierin fordern 75 Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren unter dem Motto „Taten statt Warten“ u. a. einen verantwortungsvolleren Umgang der Industrieländer mit dem Klima, eine Verpflichtung zur drastischen Senkung der CO2-Emissionen, eine klimafreundliche Ernährung und den Schutz der Rechte der Kinder. Die Jugendlichen kommen aus ganz NRW und repräsentieren auch Jugendgruppen, die sich für den Klimaschutz engagieren.
Die Neusser Jugend-Klima Deklaration ist deshalb so beachtenswert, da sie das hohe Problembewusstsein, aber auch einen Optimismus und den Willen zur aktiven Verände-rung von jungen Menschen widerspiegelt. Trotz verschärftem Klimawandel und Wirt-schaftskrise scheint von „No Future“ nicht mehr die Rede zu sein.
Angesichts des drohenden Scheiterns des Klimagipfels in Kopenhagen bittet die Kampagnenkoordinatorin Monika Dülge in ihrem Brief daher eindringlich die Bundeskanzlerin „ihren ganzen politischen Einfluss im Sinne der jungen Generation zu nutzen, um somit Ihrer Verantwortung für deren zukünftigen Lebenswelt nachzukommen.“
Die Kampagne Heiße Zeiten beteiligt sich weiterhin an der internationalen Postkartenaktion „Countdown to Copenhagen - Für ein Klima der Gerechtigkeit“. Die Jugend-Klima Deklaration schickt sie im Gepäck von Jugendorganisationen direkt zu den Politikern nach Kopenhagen in der Hoffnung, dass es doch noch zu einem wirksamen Klimaschutzvertrag komme.








