(openPR) Hamburg, 09. November 2004
Die Redaktion des Hotellerie- und Gastronomie-Fachmagazins „hottelling“ recherchierte für ihre aktuelle Ausgabe zum Thema: Missbrauch des Pressestatus in der Branche. Dazu Chefredakteur Carsten Hennig: „Was landläufig als Nassauern bezeichnet wird, hat alarmierende Ausmaße angenommen. Es schadet dem Berufsstand und in einer derartig international vernetzten Branche auch dem Standort Deutschland. Dabei sind wir uns bewusst, dass wir nur an der Oberfläche kratzen konnten, dennoch können wir Namen nennen. Dies ist neu und beweist uns: Das Fass läuft allmählich über.“ Was Hennig damit meint, ist Presseinsidern längst klar: Ob zu Partys oder Messen, längst rücken bei allen großen Events Heerscharen von Nassauern und Ex-Journalisten an, die ohne eine Zeile zu schreiben, immer dabei sind, wenn es um die Wurst geht am Buffet. Gefördert wird dies durch die sehr unterschiedliche Prüfungspraxis der Journalistenverbände und die Angst von Veranstaltern, eine schlechte Presse zu bekommen. Wie sehr dieses Problem fortgeschritten ist, zeigt das Beispiel des Hauses Springer, wo schon vor Jahresfrist eine strenge Hausregel durchgesetzt wurde, die auch die Teilnahme an kostenlosen Reisen oder die Annahme von Pressegeschenken rigoros regelt. Dieses massive Bemühen um Seriosität ist für viele Kollegen ein eindeutiges Indiz für den Ansehensverfall, den der Beruf des Journalisten erleidet.
„hottelling“ nennt nicht nur Namen, sondern gibt auch Tipps, wie man sich schützen kann. Die Redaktion wird das Thema weiter verfolgen und steht Hilfesuchenden gern zur Verfügung.
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