(openPR) Der Ölpreis hält sich an den Rohwarenbörsen hartnäckig in einem Band zwischen 75 und 80 USD, wenn auch mit enormen Preissprüngen während der einzelnen Handelstage. Der Dollar selber zeigt sich stabil und notiert leicht über CHF 1.02. Die Niederschläge der vergangenen Tage führen zu einer Entspannung bei den Frachtkosten auf dem Rhein, da die Schiffe nun wieder nahezu voll beladen von Rotterdam nach Basel fahren können. Insgesamt resultiert aus diesen Faktoren ein stabiler Heizölpreis auf einem der teureren Niveaus der vergangenen Monate – aber auf einem der moderateren der vergangenen Jahre. Wir rechnen weiterhin mit stark schwankenden Preisen. Derzeit werden wegen der Unsicherheiten in der Realwirtschaft und wegen des tendenziell schwächeren Dollars Rohwaren als ‚Fluchtwährung’ der Anleger benutzt, was zu Verzerrungen bei der Preisbildung, verglichen mit den realeren Preisbildungs-Faktoren von Angebot und Nachfrage, führt. Verstärkt wird der Trend von spekulativen Engagements, die durch nahezu kostenlos zur Verfügung gestellte Mittel der Notenbanken an die Finanzindustrie genährt werden. Damit lässt sich trefflich auf breiter Basis auf höhere Ölpreise wetten. Nicht zu wetten brauchen Sie auf die Heizölpreis-Erhöhung der Schweizer Behörden am 1. Januar. Die CO2-Abgabe wird auf dieses Datum hin verdreifacht, was Ihren Heizölpreis pro 100 Liter um ca. CHF 7.— verteuert. Was sich mit einer frühzeitigen Bestellung noch vor einem möglichen Lieferengpass im Dezember vermeiden liesse.













