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Aktuelles aus der Palliativversorgung

29.10.200911:37 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Aktuelles aus der Palliativversorgung

(openPR) Marie-Christin Hahnen:
Autonomie, Würde, Patientenverfügung
Die Medizin am Lebensende im Spiegel der Gesellschaft

Aufgrund der medizinischen Entwicklung in unserer Gesellschaft leben wir nicht nur immer länger, die Entwicklung der Intensivmedizin ermöglicht es auch Menschen ohne eigenständige Körperfunktionen zu „leben“. Vor dieser Medizin, insbesondere am Ende des Lebens, fürchten viele Menschen. Begriffe wie Entwürdigung und Fremdbestimmung bestimmen die Diskussion; die Patientenverfügung soll Abhilfe schaffen und selbst aktive Sterbehilfe ist kein Tabuthema mehr. Vor diesem Hintergrund betrachtet die vorliegende Studie, wie die Presse als Spiegel der Gesellschaft die Themenfelder Autonomie, Sterbebegleitung und Sterbehilfe in der deutschen Öffentlichkeit darstellt.
Marie-Christin Hahnen formuliert, welche Motive die Handlungsweisen und Entscheidungen der Menschen in unserer Gesellschaft am Ende des Lebens bestimmen. Die Motive sind sehr klar definiert, aber M.-Ch. Hahnen zeigt zugleich die Grenzen der Entscheidungsmöglichkeiten auf – mangelndes Wissen. Mangelndes Wissen bezüglich einzelner Begriffe, unscharfe Abgrenzungen zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe, wie kann die Würde des Menschen gewahrt werden, um nur einige zu nennen. Daraus resultierende Unsicherheiten und Ängste.
Welches Bild präsentiert die Presse der Gesellschaft über die Palliativ- und die Intensivmedizin am Ende des Lebens, wie stellt sie das Berufsbild des Arztes am Lebensende dar. Wie gehen Palliativ-, Intensiv- und Allgemeinmediziner mit den Themenfeldern aus Sicht der Presse um?
Argumente und Einstellungen, Meinungen und Behauptungen unterschiedlichster Coleur, Unsicherheiten und Ängste, mit diesem Wissen kommen die Betroffenen und deren Angehörigen in die Hospiz- und Palliativeinrichtungen. Konfrontieren die Mitarbeiter dort mit Argumenten und Meinungen aus der Gesellschaft.
Diese zu erkennen ist notwendig, um richtig handeln zu können, den Ängsten und Unsicherheiten Wissen entgegenzusetzen und damit den Betroffenen schneller und effektiver helfen zu können. M.-Ch. Hahnens Buch gibt Ihnen nicht nur wertvolle Kenntnisse über die öffentliche Argumentation, sie stellt diese Argumente der aktuellen Fachliteratur gegenüber und zeigt Wege auf, manchem Dilemma zu entgehen.

Marie-Christin Hahnen
Autonomie, Würde, Patientenverfügung
Die Medizin am Lebensende im Spiegel der Gesellschaft
125 Seiten, kart.
Wuppertal 2009
ISBN 978-3-4125-5132-8

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