(openPR) Köln, 19. Oktober 2009 „Mit 75 Jahren noch an der Spitze des Unternehmens und noch keinen Nachfolger gefunden.“ – „5 Jahre gehen doch noch!“ – „Kein Mensch kennt die Firma so gut wie ich.“
Diese und ähnliche Aussagen führen teilweise dazu, dass selbst wirtschaftlich gut gehende mittelständische Betriebe aufgelöst werden müssen, weil schlichtweg der Unternehmer zu lange an seinem Unternehmen festhält, sprich die Unternehmensnachfolge nicht rechtzeitig eingeleitet wurde oder gravierende Fehler bei der Umsetzung letztlich das Aus bedeuten. Allein in Deutschland stehen jährlich ca. 75.000 Unternehmen vor einer Nachfolgeregelung aus Altersgründen, die meist mehr oder weniger gut umgesetzt wird. Für alle Beteiligten bei einem solchen Vorhaben ist das ein längerer Weg, der rechtzeitig angegangen werden muss. Damit das Unternehmen reibungslos übergeben werden kann und der Unternehmenswert nicht sinkt, bedarf die Durchführung einer sorgfältigen und systematischen Vorbereitung, so Ingo Kunz, Gesellschafter und Unternehmenssprecher der SWOT Unternehmerperspektiven GmbH. Für den Unternehmer, der sein Lebenswerk abgibt, bedeutet die Unternehmensnachfolge oftmals einen tiefen Einschnitt. Neben der Bewältigung der emotionalen Seite, müssen auch die vertraglichen Verhältnisse (Gesellschafts-, Miet-, Fremdkapital-Verträge etc.) neu geregelt werden. Fazit: Die Nachfolge muss offen angegangen werden. Der Unternehmer sollte sich bewusst machen, dass der Verkaufsprozess durchaus bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen kann.
Ein weiteres Hindernis ist die Zurückhaltung bei der Einschaltung von neutralen und externen Beratern. Oft wird lediglich der bekannte Steuerberater oder Rechtsanwalt hinzugezogen, wobei diese nur einen Teil des Prozesses selber bearbeiten können. Spezialisierte M&A- Berater und Experten können hier dem Unternehmer wirkungsvoll unter die „Arme“ greifen und einen wesentlichen Beitrag für den Erfolg leisten.
EIN GUTES GEFÜHL IST DIE BASIS FÜR EINE ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT!











