(openPR) Köln, 12. Oktober 2009,Immer noch gut 70 Prozent der deutschen Unternehmen setzen auf eine Weitergabe des Unternehmens innerhalb der Familie. Der Gedanke an die Fortsetzung der Familientradition darf bei der Unternehmensnachfolgeplanung nicht im Vordergrund stehen. Die Sicherung der Arbeitsplätze und die richtige Wahl des Nachfolgers sind vielmehr entscheidend. Der Unternehmer sollte daher versuchen, so objektiv wie möglich die die persönlichen und fachlichen Qualifikationen seines Nachwuchses zu bewerten.
Häufig überschätzt der Unternehmer exakt diese. Ist die Tochter und der Sohn genügend qualifiziert, um ein Unternehmen zu führen? Hatten sie in der Vergangenheit die Gelegenheit sich in anderen Unternehmen zu behaupten? Sind die Kinder überhaupt bereit, das Familienunternehmen „aus freien Stücken“ zu übernehmen oder werden sie von den eigenen Eltern oftmals in diese Rolle gedrängt? Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte der Unternehmer sich auch persönlichen Rat von außen holen, z.B. von externen Beratern und Spezialisten, so Ingo Kunz, Mitgesellschafter und Unternehmenssprecher der SWOT Unternehmerperspektiven GmbH in Köln.
Nicht selten bevorzugen Unternehmerkinder eine Tätigkeit im Angestelltenverhältnis, weil sie der Unternehmeralltag ihrer Eltern abschreckt. Der Unternehmer sollte hier ganz offen mit seinen Kindern sprechen, den Argumenten seiner Kinder zuhören und frühzeitig unternehmerische Entscheidungen diskutieren. Der Unternehmer sollte frühzeitig darüber nachdenken, wie es weitergehen kann.
EIN GUTES GEFÜHL IST DIE BASIS FÜR EINE ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT!










