(openPR) Unter diesem Motto stand die gemeinsame Veranstaltung der Hamburger Unternehmensberatung NORD CONSULT (www.nord-consult.de), der Privatbank M. M. Warburg & CO. und der Kanzlei SCHLARMANNvonGEYSO. Über fünfzig Familienmitglieder aus norddeutschen Unternehmerfamilien kamen am 01. Februar 2011 in den Business Club Hamburg, um drei interessante Vorträge zu hören. Dr. Klaus Fischer, Geschäftsführer der Nord Consult wies in seiner Einführung darauf hin, dass die familiären Entscheidungsprozesse für das Verständnis des Erfolgs von Familienunternehmen entscheidend seien. „Familienunternehmen kann man nur vom Wortbestandteil Familie her verstehen“, so Dr. Fischer.
Über die Besonderheiten und Strategien erfolgreicher Familienunternehmen sprach der Bundesvorsitzende der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung MIT und 1. Vorsitzende der Hanseatischen Unternehmerakademie Dr. Josef Schlarmann. „Der Erfolg von familiengeführten Unternehmen liegt in der Kunst, die emotionale Welt der Familie mit der rationalen Welt des Unternehmens in Einklang zu bringen. Ein familiäres Commitment, ein Governance Codex und eine verbindliche Unternehmensstrategie sind die Grundpfeiler dieses Erfolges. Die hohen Anteile von Familienunternehmen in Deutschland aber auch in Asien beweisen, daß die Zukunft den Familienunternehmen gehört“, so Dr. Schlarmann.
Die renommierte Hamburger Privatbank M. M. Warburg & CO blickte auf ihre über 200-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Der Generalvollbemächtigte Manfred Bruhn stellte das Familienunternehmen vor und sprach über die Tradition, die Entwicklung der Gründerfamilie und die Unternehmensphilosophie, die diesen Erfolg bis heute möglich gemacht hat.
Für Familienunternehmen ist die Nachfolgeregelung ein wichtiges – oftmals auch heikles - Thema. Michael Niemeyer, Vereid. Buchprüfer, StB und Rechtsanwalt bei SCHLARMANNvonGEYSO, führte aus, wie sich das höchst emotionale, vielschichtige und komplizierte Thema Nachfolge als Arbeitsprojekt vorbereiten lässt. 80.000 Unternehmen stehen in Deutschland vor der Nachfolgeregelung, doch nur jedes fünfte Unternehmen trifft Vorkehrungen für diesen wichtigen Schritt. Hier ist Handlungsbedarf wie Herr Niemeyer betonte, denn „eine Entscheidung auch wenn sie nicht perfekt ist, ist immer besser als keine Entscheidung“.
Bei Fingerfood und Drinks wurde anschließend noch lebhaft diskutiert.











