(openPR) Die Unternehmernachfolge ist ein Drahtseilakt und eine große unternehmerische Herausforderung: Nur jedes dritte Familienunternehmen geht in die zweite Generation. Dabei berührt eine Unternehmensübergabe vor allem menschliche Belange und ist erst in zweiter Linie ein betriebswirtschaftliches, rechtliches oder steuerliches Problem. Eine gute Nachfolgeberatung muss daher - neben einer fundierten Fachberatung - vor allem die Interessen aller Beteiligten in den Blick nehmen.
Zunächst ist sorgfältig zu ermitteln, was dem Unternehmer, seiner Familie, dem potenziellen Nachfolger sowie den sonstigen Beteiligten (z. B. Mitarbeiter, Kreditinstitute) im Rahmen des Nachfolgeprozesses wichtig ist. Nur wenn es gelingt einen Übergabeprozess zu gestalten, in dem alle Beteiligten ihre Interessen klar äußern, können potenzielle Ziel-, Verteilungs- oder Wertkonflikte zwischen den Beteiligten erkannt und erfolgreich gemeistert werden. Werden die Interessen der Beteiligten außer Acht gelassen, greifen Lösungen von Beratern oft zu kurz, Nachfolgeregelungen scheitern, und das Unternehmen wird in seinem Bestand akut gefährdet.
Um diese Gefahr zu minimieren, ist vor der Konzepterstellung der Nachfolgeregelung mindestens zu klären: Welche Ziele und Interessen verfolgt der Unternehmer mit der Nachfolgeregelung? Welche Strukturen und Beziehungen herrschen in der Familie und wie sind ihre Einflüsse auf das Unternehmen? Gibt es schwelende Konflikte und müssen diese bearbeitet werden? Wie ist die rechtliche, steuerliche und betriebswirtschaftliche Situation des Unternehmens? Über welche Potenziale verfügt es und welche Chancen und Risiken bieten sich im Markt? Gibt es bereits einen potenziellen Nachfolger und ist er zur Nachfolge geeignet? Wie kann ein möglicher Kaufpreis ermittelt und finanziert werden? Erst wenn diese Fragen ausreichend beantwortet sind, können Lösungsoptionen ermittelt und mit den Beteiligten in ein Nachfolgekonzept mit Maßnahmenplan überführt werden.
Kompetente Berater sollten daher bei der Begleitung schwieriger Nachfolgeprozesse nicht nur zu Fragen der Erbfolge, des Steuerrechts, der Vermögenssicherung, Finanzierung sowie des Zivil- und Gesellschaftsrechts ein entsprechendes Know-how nachweisen können, sondern auch über profunde Kenntnisse von Kommunikations- und Interventionsmethoden in schwierigen Beratungsprozessen verfügen, wie z. B. Moderation, Mediation, Coaching und interessenorientierte Verhandlungsführung. Last but not least sollte der Berater Projekt- und Prozessmanagementerfahrung haben, um alle Beteiligten gut durch den u. U. langwierigen Nachfolgeprozess zu navigieren. Eine Aufgabe, die oftmals nur durch interdisziplinäre Beratungsteams erfolgreich bewältigt werden kann.
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BPP ist eine mittelständische Beratungsgruppe von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten in Ostwestfalen-Lippe mit Sitz in Bielefeld. Im Jahr 1998 von drei Partnern gegründet, erarbeiten heute sieben Partner und rund 30 Mitarbeiter individuelle und umfassende Lösungen in den Geschäftsfeldern











