(openPR) Die Koalitionspartner aus Union und FDP streiten noch um den Kurs deutscher Entwicklungspolitik. Aber die Bundesbürger haben diesbezüglich klare Prioritäten, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage: Eine deutliche Mehrheit wünscht sich, dass Deutschlands Versprechen an die ärmsten Menschen der Welt auch dann eingehalten werden sollten, wenn dies eine Mehrbelastung bedeuten würde.
Im Jahr 2005 versprach die Bundesregierung, die Ausgaben für die Entwicklungshilfe bis 2010 von seinerzeit 0,28 Prozent auf 0,51 Prozent der Wirtschaftsleistung zu erhöhen. (2008: 0,31 Prozent). Drei Viertel der Bundesbürger möchten, dass dieses Versprechen eingehalten wird, so das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns emnid im Auftrag der entwicklungspolitischen Organisation ONE. Trotz Wirtschaftskrise möchten 57 Prozent der Bundesbürger dieses Versprechen sogar dann eingehalten sehen, wenn dies geringfügige Mehrbelastungen für sie bedeuten würde.
Noch klarer sind die Ergebnisse bei der Relevanz des Themas Entwicklungspolitik insgesamt. Fast alle Wahlberechtigten halten die globale Herausforderung der Armutsbekämpfung für eine Aufgabe der kommenden Regierung und wünschen sich deshalb eine entsprechende Berücksichtigung im Koalitionsvertrag.










