(openPR) Die EFQM hat am 28. September 2009 eine überarbeitete Version des EFQM-Modells für Excellence bekannt gemacht.
Es ist die Modell-Version 2010, die ab dem nächsten Jahr die Grundlage für die Bewerbung um den European Excellence Award bildet.
Äußerlich ist das Modell weitgehend gleichgeblieben. Die Bezeichnung von Kriterium 2 lautet nun nur noch "Strategie". Die Begriffe Innovation und Lernen sind um den Aspekt der Kreativität ergänzt worden.
Im Inneren hat sich aber Einiges in Bezug auf die Ansatzpunkte verändert.
Die Gewichtung der neun Hauptkriterien wurde ebenfalls verändert, alle Befähiger gehen nun gleichermaßen zu 10% in die Bewertung ein. Bei den Ergebniskriterien gehen nunmehr Mitarbeiter und Gesellschaft zu 10% und Kunden sowie Schlüsselergebnisse zu je 15% ein.
Das Modell wurde in Bezug auf die Verknüpfung zu den acht Excellenceprinzipien konsequent neu durchgestylt. Die Grundprinzipien wurden ebenfalls deutlich geschärft. Wesentlich im neuen Modell ist vor allem nun der explizite Nachhaltigkeitsgedanke. So wird u.a. im Kriterium 2c gefordert, dass die Strategie einer Organisation ökonomische, ökologische und soziale Dimensionen umfassen muss.
Das Kriterium 5 wurde neu benannt, "Prozesse, Produkte und Dienstleistungen", und neu strukturiert. Das alte Kriterium 5b geht nun in Kriterium 5a auf, das alte Kriterium 5c wird neu 5b und ein neues Unterkriterium 5c "Marketing" wurde geschaffen.
Die RADAR-Logik wurde ebenfalls verbessert. Zunächst muss nun die Relevanz, Tauglichkeit und Konsistenz der Ergebnisse bewertet werden. Erst dann erfolgt die Beurteilung der Aussagekraft bezüglich der Leistung der Organisation, Wie gehabt nach Trends, Zielen, Vergleichen und Ursächlichkeit. Der Strategiebezug der Kennzahlen wird nun durch die explizite Verknüpfung zum Kriterium 2d deutlicher.
Insgesamt erscheinen die Veränderungen sehr moderat, sind aber doch eine deutliche Verbesserung zum Modell 2003.
Allerdings müssen nun alle Assessoren eine Auffrischung ihres Wissens durchführen!
Mehr erfahren Sie unter:
www.arbeitsinnovation.de
oder unter
www.efqm.org


















