(openPR) Mitgezogen von anziehenden Aktienmärkten steigt auch der Ölpreis am Freitag und heute Montagmorgen wieder in die Höhe. Der dünne wirtschaftliche Hoffnungs-Schleier, welchen der Internationale Währungsfonds, der Chef der US-Notanbank Ben Bernanke und im Gefolge davon die Internationale Energieagentur über die derzeitige wirtschaftliche Realität legen, treiben die Spekulation auf eine rasche wirtschaftliche Erholung an. Die Ölnachfrage soll sich ebenso rasch wie die Wirtschaft wieder erholen. Was gute Gewinnmöglichkeiten eröffnet, wenn man auf steigende Ölpreise wettet. Die Realität hinkt dem Wunsch zwar noch etwas hintennach. Die USA beklagen 10% Arbeitslose und ein Horror-Staats-Defizit. Alle andern Schlüsselmärkte kämpfen noch immer mit den Kollateralschäden der Finanzkrise. Die Ölnachfrage ist schwach wie die Wirtschaftszahlen. Dafür sind die Vorrats-Zahlen so stark wie seit Jahrzehnten nicht. Und obendrauf werden jeden Tag ein paar Millionen Fass Rohöl im Boden gelassen, um den Ölpreis zu stützen. Vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Ölpreis zu hoch. Er gehört allerdings damit noch immer zu den moderatesten der vergangenen Jahre. Ein ergänzender Heizöl-Kauf ist also nicht falsch, vor allem deshalb nicht, weil am 1. Januar die Schweizer Behörden die CO2-Abgabe verdreifachen. Was einer Teuerung von rund CHF 7.— pro 100 Liter Heizöl ausmacht. Die lassen sich mit einer frühzeitigen Heizöl-Bestellung vermeiden.













