(openPR) Den Jubelfeiern zum Wende-Herbst möchte die Oper Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig in dem Konzert „Den Sieg verfehlt...“ am 19. September um 20 Uhr kritische Klänge, Worte und Bilder entgegensetzen. Klänge von KomponistInnen, die sich seinerzeit unmittelbar in politische Diskussionen einmischten, anhand der Realitäten (musikalisch) verstummten oder ihre musikalisch-politische Haltung überprüften. Musik von streitbaren Geistern in jedem Fall. Und das Publikum soll die Möglichkeit haben zu hören, ob und wie sich politische Haltung heute in zeitgenössischer Musik ausdrückt.
Das Kooperationsprojekt der Oper Leipzig und des Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig stellt Werke der Ost- und West-Avantgarde einander ebenso gegenüber wie Kompositionen der Nachgeborenen. Musikalische Positionen, die sich kritisch, bärbeißig und süffisant mit Politik und deutscher Identität auseinandersetzen.
„10 Märsche um den Sieg zu verfehlen“, lautet vielsagend der Titel einer der Kompositionen, der auch stellvertretend für das Projekt steht.
Mit vier Uraufführungen von Reiner Bredemeyer, Johannes Harneit, Péter Köszeghy und Friedrich Schenker sowie Werken von Mauricio Kagel, Luigi Nono, Helmut Lachenmann, Olga Neuwirth und Wolfgang Rihm.
Mit: Johannes Harneit – Dirigent, Sinfonietta Leipzig, Ensemble TromboNova, Sigune von Osten – Sopran, Tanja Andrijic – Sopran, Soula Parassidis – Sopran, Marika Schönberg – Sopran, Kathrin Göring – Mezzosopran, Volker Hemken – Bassklarinette u.a.












