(openPR) 5. bis 16. Mai 2016 mit Thema „Verbindungen – Connections“
Den Auftakt der diesjährigen Händel-Festspiele Göttingen macht am 5. Mai das Oratorium „Susanna“ mit dem FestspielOrchester Göttingen, dem NDR Chor, dem künstlerischen Leiter Laurence Cummings am Pult und einer glänzenden Solistenbesetzung: U.a. sind die Mezzosopranistin Emily Fons und der Countertenor Christopher Lowrey zu hören, die 2014 in der Oper „Faramondo“ Beifallsstürme auslösten. Nach „Theodora“ im letzten Jahr präsentieren die Festspiele mit „Susanna“ (HWV 66) ein weiteres Oratorium aus dem Jahr 1749. Nach den patriotischen Siegesoratorien bedeutete dies eine Wende im Schaffen Händels. Anschließend ist das Oratorium am Konzerthaus in Berlin (7. Mai) und im National Forum of Music in Breslau
(8. Mai), der Kulturhauptstadt Europas 2016, zu erleben.
Die diesjährige Feststpieloper „Imeneo“ feiert am 6. Mai am Deutschen Theater Göttingen Premiere. Regie führt die belgische Regisseurin, Tänzerin und Choreografin Sigrid T’Hooft, die mit ihrem Ensemble Corpo Barocco kommt und die selten aufgeführte Oper mit barocken Kostümen, historischer Gestik und Kerzenlicht auf die Bühne bringt. Die Rollen übernehmen William Berger (Imeneo), James Laing (Tirinto), Anna Dennis (Rosmene), Stefanie True (Clomiri) und Matthew Brook (Argenio). Laurence Cummings dirigiert das FestspielOrchester Göttingen und den eigens für die Produktion zusammengestellten Projektchor. Als weitere Oper steht – in konzertanter Form – „Berenice“ am 7. Mai mit dem Ensemble La Nuova Musica und unter der Leitung von David Bates auf dem Programm.
Weiterer Höhepunkt ist am 15. Mai das Gala-Konzert zum 10-jährigen Jubiläum des FestpielOrchesters Göttingen, in dessen Zentrum die „Wassermusik“ steht. Zum ersten Mal wird sie in Göttingen in der historisch verbürgten Reihenfolge und in voller Länge zu hören sein. Insgesamt präsentieren die Festspiele ca. 100 Veranstaltungen, davon rund 30 Konzerte und Opernvorstellungen mit insgesamt ca. 550 Künstlern.
Der britische Dirigent und Cembalist Laurence Cummings ist seit 2012 Künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Er gehört zu den interessantesten und vielseitigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. Neben seinen Verpflichtungen in Göttingen ist er seit 1999 Künstlerischer Leiter des London Handel Festivals sowie Musikdirektor des Orquestra Barroca Casa da Musica Porto und Kuratoriumsmitglied des Händel-Hauses London. Zuletzt begeisterte er am Opernhaus Zürich in der Neuproduktion von Henry Purcells Oper „King Arthur“. Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen läuteten 1920 die Händelrenaissance des 20. Jahrhunderts ein. Ziel ist es, bis 2020, dem 100-jährigen Bestehen der Festspiele, diejenigen der 42 Opern Händels zu präsentieren, die bisher noch nicht in Göttingen zu erleben waren. www.haendel-festspiele.de




