(openPR) Leipzig, Mai 2011 – Das Beste an der Musik steht Gustav Mahler zufolge nicht in den Noten. Die Fahrgäste der Mitteldeutschen Regiobahn können am 19. Mai im Rahmen eines Minikonzerts im Notenspur-Zug eine Ahnung davon bekommen, was der berühmte Komponist damit meinte. Jürgen Merkert, Hornist im Gewandhausorchester, gibt ab 16.04 Uhr auf der Strecke von Leipzig nach Markkleeberg ein kleines Konzert. Ab 16.32 Uhr werden auf der Rücktour nach Leipzig nochmals musikalische Leckerbissen zu hören sein. Gespielt werden Ausschnitte aus Mahlers 1. und 2. Sinfonie.
Das Zug-Konzert wird anlässlich des Internationalen Mahler-Festivals 2011 gegeben, das vom 17. bis zum 29. Mai im Gewandhaus stattfindet. Das Begleitprogramm des Festivals stellt Mahlers Leipziger Jahre in den Vordergrund. Als Zweiter Kapellmeister an der Oper Leipzig engagiert, schrieb er in der Pleißestadt seine erste Sinfonie und verfasste einen Großteil seiner „Wunderhornlieder“, von denen einige in spätere Sinfonien einflossen. Die weltweit besten Mahler-Interpreten und -Orchester nehmen das zum Anlass, um sich mit Mahlers Sinfonien zu beschäftigen. Zehn internationale Spitzenorchester werden alle zehn Sinfonien des Komponisten aufführen. Tickets können unter 0341/1270-280 erworben werden.
Der Ort des Konzerts, der Notenspur-Zug, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Mitteldeutschen Regiobahn und der Leipziger Notenspur-Initiative. Seit Mai 2010 finden hier immer wieder wechselnde Aktionen rund um das Thema Musik statt. Als rollender Musik-Botschafter trägt er die herausragende Musiktradition Leipzigs mit den Wohn- und Wirkungsstätten berühmter Komponisten auf ungewöhnliche Weise in die Öffentlichkeit.
Leipziger Notenspur-Initiative / Notenspur-Förderverein e.V.
c/o Universität Leipzig, Inst. f. Stadtentwicklung u. Bauwirtschaft
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, Tel.: 0341 1270-448
Über das Unternehmen
Leipzigs außergewöhnliche Musiktradition im Stadtraum erlebbar und hörbar zu machen - das ist das Anliegen der Leipziger Notenspur-Initiative.
Nach mehreren Anläufen ist seit 2005 ein Netzwerk von Vereinen, Kulturinstitutionen, Hochschulen, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH und Privatpersonen zur Umsetzung dieser Idee entstanden - die Leipziger Notenspur-Initiative. Das ursprüngliche Projektanliegen ist seitdem erweitert worden um musikbezogene Ergänzungsrouten, ein Musikerlebnis-Leitsystem und familienfreundliche Angebote. Inzwischen ist die "Leipziger Notenspur" eine eingetragene Marke und steht als Dachmarke für die gleichnamige Leipziger Bürgerinitiative.
Ein besonderes Kennzeichen des Notenspur-Projektes ist es, das Leipziger "Flaggschiff" Musik auch für andere Entwicklungsschwerpunkte der Stadt nutzbar zu machen, indem das Kulturprojekt mit anderen Gesichtspunkten vernetzt wird. Durch diese Vernetzung ist das Notenspur-Projekt nicht nur ein musikhistorisches Projekt. Es beinhaltet ebenso architektonische, stadtplanerische, touristische, denkmalsgeschichtliche, gestalterische, medientechnische, wirtschaftspolitische, pädagogische und familienpolitische Aspekte. Aufgrund der Entstehung aus der Leipziger Bürgerschaft erfolgt die Projektentwicklung generations-, sparten- und milieuübergreifend.
Folgende Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden:
- Visualisierung der herausragenden Leipziger Musiktradition im öffentlichen Raum
- International wahrnehmbare Klammer für die Musikstadt Leipzig
- Identifikationsmerkmal für die Leipziger Bürgerschaft
- Touristischer Anziehungspunkt für die Gäste Leipzigs
- Bewerbung Leipzigs um Aufnahme der durch die Notenspur verbundenen authentischen Komponistenstätten in die UNESCO-Weltkulturerbeliste
Nähere Informationen zum Notenspur-Projekt unter www.notenspur-leipzig.de
Nähere Informationen zu den beteiligten Institutionen unter www.notenspur-leipzig.de/projektpartner