Unterschriftenaktion hatte Erfolg – mehrere hundert Unterschriften gingen beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. ein
München/Aachen-Einruhr, den 23.07.2004. Hirsch Egon, der seit Jahren regelmäßig den Eifelort Einruhr aufsucht, um seinen Blümchenbedarf aus den Vorgärten der Einruhrer Bevölkerung zu decken, darf zwei Jahre länger leben.
Nachdem durch das Deutsche Tierhilfswerk e.V. bekannt wurde, dass der Hirsch Egon mit dem Ende der Schonzeit, ab 1. August auf der Abschussliste der örtlichen Jägerschaft stand, kam es zu einer Welle der Empörung. Das Dt. Tierhilfswerk e.V. rief zu einer Unterschriftenaktion (
www.tierhilfswerk.de ) bis Ende des Monats auf. "Seitdem" , so Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. (Geschäftsstelle München), "erreichen uns täglich komplett ausgefüllte Unterschriftenlisten."
Der Aachener Landrat Carl Meulenbergh lenkte auf den öffentlichen Druck hin ein. Neben der Unterschriftenaktion führte die Arche Aachen, ein Kooperationspartner des Deutschen Tierhilfswerk e.V., ein „Schlichtungsgespräch“ mit dem Landrat. Demnach ist der ca. sieben Jahre alte Hirsch mit einmal doch noch zu jung für den diesjährigen Abschuss. Egon soll jedoch in zwei Jahren wieder ins Visier der Jäger genommen werden. Judith Schmalzl: „Einerseits ist die Freude darüber, dass Egon noch eine Schonfrist erhält groß, andererseits ist es sehr traurig, dass der Hirsch in zwei Jahren wieder auf der Abschussliste stehen wird."
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern
eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-202 (

),
Oder unter unserer Website
www.tierhilfswerk.de
Deutsches Tierhilfswerk e.V.
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