(openPR) Grüne Jugend (GJ) Baden-Württemberg startet Unterschriftenkampagne mit Forderungen an die Deutsche Bahn AG. GJ sieht sich aber als "Freund der Bahn".
Die GJ möchte die Bahn attraktiver machen und hat sich daher mit den Problemen beschäftigt. Nun startet sie eine Unterschriftenkampagne, um damit der Kritik und den Forderungen Nachdruck zu verleihen.
"Nur eine kundenfreundliche Bahn bringt mehr Menschen auf die Schiene", erläutert GJ-Landesvorsitzender Sebastian Engelmann (19) das Ziel der Kampagne. "Wir sind Freunde der Bahn, aber genau deshalb müssen wir sie ja auf ihre Fehler hinweisen. Damit möchten wir konstruktiv an der Verbesserung der Bahn und ihrer Attraktivität mitarbeiten."
"Die Bahn muss den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Das bringt langfristig viel mehr Gewinn als abschreckende Preiserhöhungen", so Stefanie Hähnlein (22), Landesvorsitzende der GJ und Europakandidatin auf Platz 25 der grünen Bundesliste. "Wenn man junge Leute von Anfang an an die Bahn gewöhnt und dabei mit guten Leistungen überzeugt, bleiben sie auch dabei, wenn sie Auto fahren dürfen."
"Wir bemängeln vor allem, dass an Fahrkartenautomaten nur mit Karte gezahlt werden kann", kritisiert Engelmann. "Dort gibt es manche Tickets billiger, aber die EC-Karte darf nicht Voraussetzung für einen billigeren Fahrschein sein."
Hähnlein stört besonders die schlechte Information bei Verspätungen. "Oft weiß man gar nicht, ob der Zug nur eine Minute halten wird oder 30. Teilweise gibt es überhaupt keine Durchsagen. Die Fahrgäste brauchen diese Informationen aber dringend, um die weitere Reise zu planen."
"Eine Selbstverständlichkeit muss es sein, dass die Fahrgäste in Nahverkehrszügen bei Verspätungen auch den ICE ohne Aufpreis nutzen dürfen, um die Verspätung wieder aufzuholen", fordert Engelmann. "Teilweise sträubt sich die Bahn da selbst bei kaum besetzen ICEs sehr. Das ist für uns völlig unverständlich."




