(openPR) Jan Off, Horst Tomayer und Wenzel Storch lesen an drei Abenden im August, September und Oktober in der CARICATURA – Galerie für Komische Kunst im KulturBahnhof Kassel.
In Metropolen finden in legendären Kneipen wie dem Berliner Kaffee Burger oder dem Goldenen Hahn besondere Lesungen statt. Autoren können einfach mit der S-Bahn anreisen und können wieder zu Hause schlafen. Daher brauchen die Besucher nur symbolische Eintrittspreise zu zahlen und sind entsprechend experimentierfreudig.
Daraus ist eine besonders lebendige Form des Tresenlesens mit hochkarätig besetzter Lesebühnenszene entstanden. Die CARICATURA – Galerie für Komische Kunst holt die besten Vertreter aus diesem Bereich nach Kassel.
Ermöglicht wird Der Leuchtende Pfad wird durch das Kasseler Softwarehaus Micromata GmbH, um dadurch die Kasseler Kulturszene durch eine neuartige Veranstaltungsreihe zu bereichern.
"Diese Lesereihe gibt Anstöße und ist frech. Bodenständige aber hochwertige Kultur", so begründet die Micromata ihre Unterstützung für die Lesungen in der CARICATURA Bar.
27. August 2009
Jan Off liest „200 Gramm Punkrock“, „Unzucht“ und andere Highlights
Der Klartexter und Brutalpoet gehört zu den härtesten Autoren Deutschlands. Weithin bekannt wurde er durch die Schilderung seiner Wolfsburger Punkersozialisation („Vorkriegsjugend - 200 Gramm Punkrock“). Aber auch in den verschiedensten literarischen Genres hat er großartige Fingerübungen gemacht; zuletzt mit der erotischen Erzählung „Unzucht“. Für unvergessliche Auftritte hat sich Jan Off abgehärtet, indem er in der Social Beat-Szene mitmischte und 2001 sogar deutscher Meister beim National Poetry Slam in Düsseldorf wurde.
„Wer Dorfpunks mag, für den ist Jan Off zu krass.“ (Zuschauermeinung)
17. September 2009
Horst Tomayer liest Gedichte
Der beste Endreimpoet deutscher Sprache heißt Horst Tomayer. Die Lesungen des langjährigen „konkret“-Kolumnisten sind Legende und als Bestseller-CD erhältlich. Stolz präsentiert die CARICATURA eine Lesung mit dem „Größten“ und „Besten“ (Harry Rowohlt).
„Ich aber sage euch, daß der späte Horst Tomayer nicht nur als Dichter ein Gigant ist, sondern auch als Vortragskünstler.“ Titanic
„Wer Tomayer noch nie persönlich gehört hat, erfährt jetzt endlich, daß er es an empörter Heiterkeit jederzeit mit dem zornigen Gekrächze des Karl Kraus aufnehmen kann.“
Dietmar Dath in der FAZ
8. Oktober 2009
Wenzel Storch liest aus „Der Bulldozer Gottes“ und wirft dazu Bilder an die Wand
Als Underground-Filmemacher („Der Sommer der Liebe“) polarisiert er wie kein zweiter:
Er wird beschrieben als einer der „Seltsamsten“ (Der Spiegel), „Tollkühnsten“ (Rolling Stone) und „Exzentrischsten“ (Geo). Der katholische Filmdienst bezichtigte ihn der „unverhohlen dilettantisch“ vorgetragenen Religions- und Kirchenkritik. Für die Titanic ist er schlicht „Deutschlands bester Regisseur“. Wir sind gespannt auf den Autor Wenzel Storch über den das Kifferzentralorgan Hanfblatt schrieb, er beglücke seine vermutlich erheblich bekifften und leicht angetrunkenen Fans. Während das Horror-Fachblatt Virus Wenzel Storch mit den Worten empfiehlt: „Es ist wie Augsburger Puppenkiste auf LSD schauen, es macht keinen Sinn, ist aber schön.“
Das Sozialticket für radikale Kunst und feinste Literatur in Kassel
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3 €






















