(openPR) 14.08.2009 - Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten die Jungen Liberalen (JuLis) Straubing am Sonntag im Gäubodenhof am Stadtplatz in Straubing mit ihrem Kandidaten Manfred Krönauer, der auf Listenplatz 16 für die FDP ins Rennen geht, den Bundestagswahlkampf.
Es herrschte reichlich gute Stimmung und die Hoffnung auf einen Regierungswechsel in Berlin vor. Krönauer betonte, dass die Menschen im Land den Stillstand und die ewigen Streitereien zwischen SPD und CDU/CSU leid sind und nach vernünftiger und zukunftsweisender Politik verlangten. Dafür stehe die FDP und die aktuellen Umfragewerte belegten dies. "Die Menschen im Land wollen Politik von und mit der liberalen Kraft in Deutschland. Dabei bieten die Jungliberalen in Straubing den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit auf Generationswechsel zu setzen“.
Im Hinblick darauf, dass der Straubinger CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken seit 2005 Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus sei, fragte Mario Schieferdecker, FDP-Kreisvorsitzender in Straubing, nach den Erfolgen von Hinsken für die Region Ostbayern. Wörtlich: "Welche positiven Veränderungen hat es durch die CSU gegeben? Welchen touristischen Aufschwung verzeichnete die Region?" Hier bleibt für Schieferdecker wenig zu berichten. Krönauer forderte daher eine echte Tourismus- und Entwicklungsinitiative für den ostbayerischen und grenznahen Raum. Es sei doch offensichtlich, dass gerade diese Region mit den ärmsten Landkreisen Bayerns ums Überleben kämpfe. Hier müssten die Entwicklungschancen verbessert und Ansiedlungsinitiativen angestoßen werden. Dafür wolle sich Krönauer stark machen.
Der Jungpolitiker kritisierte auch die starre Haltung der CSU, die an der Wehrpflicht unnötig festhalte. Die FDP fordere die Abschaffung der Wehrpflicht und die Installation einer Freiwilligenarmee. Dass dies machbar sei, würden tagtäglich unsere europäischen Freunde zeigen.
Der in München tätige Steuerberater Krönauer hält ein niedrigeres, einfacheres und sozialeres FDP-Steuerkonzept gerade in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage für dringend notwendig: "Wir müssen den Bürgern das aufgrund der verfehlten Politik der sogenannten Großen Koalition verloren gegangene Vertrauen wieder zurück geben und ihnen dadurch mehr Spielraum in der Gestaltung ihrer individuellen Lebenssituation ermöglichen. Dass das Steuerkonzept finanzierbar ist, beweisen die Vorschläge der FDP in Zusammenarbeit mit neutralen Organisationen. Wenn die CSU in Bayern von Steuersenkungen redet, hat sie in Berlin schon bei über 20 Steuer- und Abgabenerhöhungen fleißig mitgestimmt. Glaubwürdige Politik sieht anders aus und das wollen wir Liberale der CSU in Bayern und in Berlin wieder erkennbar nahe bringen! Horst Seehofer soll aufhören, seinen Koalitionspartner zu kritisieren - er schießt sich damit ein Eigentor. Das Tor der politischen Gegner steht auf der anderen Seite!"
Manfred Krönauer zeigte sich enttäuscht darüber, dass Horst Seehofer mit der Tradition seiner Vorgänger gebrochen hat, ein Geschenk nach Niederbayern mitzubringen. Der FDP-Bezirksvorsitzende Dr. Andreas Fischer, MdL verglich die JuLis Straubing mit dem Treiben auf dem Gäubodenvolksfest: "Die Dynamik und der Elan der JuLis Straubing steht dem Treiben hier auf dem Platz in nichts nach.









