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Risikovorsorge ist trotz erster Konjunkturhoffnungen ein Muss

Bild: Risikovorsorge ist trotz erster Konjunkturhoffnungen ein Muss
Claudio Cocca, GGI-Gründer und Verwaltungsratsvorsitzender Foto: Geneva Group Intnational
Claudio Cocca, GGI-Gründer und Verwaltungsratsvorsitzender Foto: Geneva Group Intnational

(openPR) (Zürich, den 12.08.2009) Einen Blitzaufschwung, auf den Unternehmer wie Investoren derzeit inständig hoffen, wird es nach Einschätzung der Geneva Group International (GGI), Zürich, nicht geben. „Die derzeitigen Produktionssteigerungen als Konjunkturerholung auszulegen, ist Augenwischerei“, warnt Claudio Cocca, Gründer und Verwaltungsratsvorsitzender des internationalen Beratungsnetzwerkes. „Nachdem sie Anfang des Jahres ihre Lager geleert haben, produzieren einige Unternehmen jetzt wieder, um der geringen, aber dennoch vorhandenen Nachfrage gerecht zu werden. Das alleine nährt noch keinen Aufschwung.“ Die Arbeitslosigkeit steige und werde die Menschen von Konsum- und Investitionsentscheidungen zurückhalten.



Cocca erwartet, dass der Abwärtsstrudel nicht unterbrochen wird, solange die Kreditvergabe der Banken weiterhin restriktiv bleibt. Und er befürchtet, dass sich dran vorerst nichts ändert, eher im Gegenteil: „Die Banken erholen sich gerade ein wenig von ihren massiven Abschreibungen auf toxische Wertpapiere. In ein paar Monaten werden sie allerdings die volle Wucht der schärfsten aller bisherigen Rezessionen in ihren Kreditportfolios spüren, weil die Kunden durch Masseninsolvenzen und Liquiditätsprobleme ihre Schulden nicht mehr bezahlen können.“

Dass der Dollar aktuell auf dem niedrigsten Niveau des Jahres angekommen ist, zeigt aus Sicht des GGI-Gründers, wie groß das Misstrauen gegenüber den Staaten und ihrer notenbankfinanzierten Schuldenpolitik geworden ist. In Reaktion auf das gestiegene Bonitätsrisiko verlangen die Investoren deutlich höhere Zinsen. Cocca hält deshalb einen Crash an den Bond-Märkten für unvermeidbar: „Für die Staaten ist die Verlockung groß, sich der Schulden im Laufe der Jahre über eine Inflation zu entledigen. Selbst bei einer moderaten Inflation von drei Prozent vermindert sich der ‚reale‘ Wert der Staatsschulden in zehn Jahren um ein Viertel, bei einer Teuerung von vier Prozent um ein Drittel. Meine Einschätzung ist, dass die Industriestaaten praktisch keine Chance haben, ohne Inflation aus der Schuldenspirale herauszukommen.“

Auch mit den Aktienmärkten geht er kritisch ins Gericht: „Fundamental stimmt es im Aktienmarkt überhaupt nicht, denn die Unternehmensgewinne werden massiv einbrechen. Aus meiner Sicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Aktionäre dessen bewusst werden und ihre Aktien wieder loswerden wollen.“

Die Geneva Group International rät Investoren wie Unternehmern zu einer dreistufigen Vorsorge:
- Die Beteiligten müssen sich damit abfinden, dass das Extremszenario geschehen kann,
- sie müssen sich bestmöglich darauf vorbereiten
- und sich müssen die notwendigen Maßnahmen umgehend ergreifen, bevor es zu spät dazu ist.

„Muss ich panikartig reagieren, ist mein Handlungsspielraum viel enger,“ warnt Cocca.

Wie ernst die Geneva Group International die Probleme nimmt, zeigt, dass soeben eine GGI Task Force Financial Crisis gegründet wurde. Diese soll vor dem Hintergrund, dass die Krise bei den meisten Unternehmen erst noch ankommen wird, die entscheidenden Fragen analysieren und entsprechende Maßnahmen vorbereiten: Sind Management und Organisationstruktur auf härtere Zeiten vorbereitet? Muss das Geschäftsmodell angepasst werden? Eine vorausschauende Herangehensweise, von der sich GGI selbst nicht ausnimmt.
Infos: www.ggi.com

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