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Gutes operatives Halbjahresergebnis nach IFRS - Risikovorsorge deutlich ausgeweitet

Bild: Gutes operatives Halbjahresergebnis nach IFRS - Risikovorsorge deutlich ausgeweitet
Zufrieden: Heinrich Engelken, Dr. Guido Brune und Dr. Stephan-Andreas Kaulvers (v.l.n.r.).
Zufrieden: Heinrich Engelken, Dr. Guido Brune und Dr. Stephan-Andreas Kaulvers (v.l.n.r.).

(openPR) - Zinsüberschuss gesteigert

- Solide Strukturen und Wachstum im Kundengeschäft

- Erhoffte Entspannung auf den Schiffsmärkten nicht eingetreten -
Risikovorsorge deutlich ausgeweitet



Die operativen Erträge der Bremer Landesbank haben sich im ersten Halbjahr 2012 gut entwickelt. Insbesondere ihr Zinsergebnis konnte die Bank weiter kräftig ausbauen; der Vorjahreswert war durch Sondereffekte aus der Veräußerung der DEKA-Anteile geprägt.



Im vierten Jahr der Schiffskrise ist die erhoffte Entspannung an den Schiffsmärkten nicht eingetreten. Die Risikovorsorge lag daher mit 104 Mio. Euro deutlich über den Erwartungen. Diese Position hat die Bank aus ihren operativen Erträgen verarbeitet, führte aber zu einem rückläufigen Halbjahresergebnis vor Steuern in Höhe von 49 Mio. Euro (nach 117 Mio. zum Vorjahresstichtag).

Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, Vorsitzender des Vorstandes der Bremer Landesbank, äußert sich trotz des Ergebnisrückgangs zufrieden mit der nachhaltigen Performance der Bank:

Kaulvers: "Wir liefern regelmäßig gute Ergebnisse ab und können auch in schwierigen Zeiten aus eigener Kraft Sondereffekte verarbeiten und weiter Vorsorge bilden."

Der Jahresüberschuss nach Steuern belief sich per 30.06.2012 auf 35 Mio. Euro (nach 91 Mio. Euro per 30.06.2011).

Solide Strukturen
Den alten und neuen Eigentümern der Bremer Landesbank sichert das Ergebnis weiterhin eine gute Ertragslage und eine unverändert stabile Bilanzstruktur.

Nach Umwandlung der stillen Einlagen in hartes Kernkapital ergeben sich mit Wirkung vom 28.08.2012 folgende neue Beteiligungsquoten an der Bremer Landesbank: NORD/LB: 54,8343%, Freie Hansestadt Bremen 41,2000 %, Sparkassenverband Niedersachsen 3,9657%.

Das bilanzielle Eigenkapital nach IFRS beträgt zum 30.06.2012 1.055 Mio. Euro (nach
1.047 Mio. Euro per 31.12.2011). Die Gesamtkapitalquote beträgt 10,5% nach 10,6% per 31.12.2011. Mit einer Kernkapitalquote von 8,56% ist die Bremer Landesbank vor Wandlung der stillen Einlagen weiterhin gut kapitalisiert.

Kaulvers: "Die Kapitalmaßnahme ist eine Anerkennung unserer Leistung und ein klares Bekenntnis zur Bremer Landesbank. Die Selbstständigkeit unserer Bank in der NORD/LB-Gruppe wird bestätigt. Sie stärkt unser hartes Kernkapital deutlich und macht uns zudem auf Anhieb fit für Basel III."


Wachstum im Kundengeschäft

Die Bremer Landesbank hat ein kundenorientiertes Geschäftsmodell und ist als regionale Geschäftsbank solide aufgestellt.
Ihre Kundenforderungen hat die Bremer Landesbank im Vorjahresvergleich um 2% ausgeweitet, sie betragen knapp 65% der Bilanzsumme (per 30.06.2012 35.713 Mio. Euro nach 34.863 Mio. Euro per 31.12.2011). Den weit überwiegenden Teil ihres Ergebnisses erwirtschaftete sie wie in den Vorjahren im reinen Kundengeschäft.
Eine wesentliche Refinanzierungsquelle der Bremer Landesbank - die verbrieften Verbindlichkeiten und Kundeneinlagen - liegen auf Vorjahresniveau: Kunden und Investoren bringen der Bremer Landesbank ein hohes Vertrauen entgegen.

Gut verdient trotz schwieriger Marktbedingungen

Die Bremer Landesbank kann sich auch unter schwierigen Marktbedingungen behaupten und gut verdienen: Die deutlich angestiegene Risikovorsorge insbesondere im Schiffsgeschäft von 104 Mio. Euro (nach 31 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum) hat die Bank aus dem operativen Ergebnis vollständig verarbeitet. Auf die Risikovorsorge entfallen zudem 17,6 Mio. Euro Portfoliowertberichtigungen, denen keine konkreten Fälle gegenüberstehen und die damit rein vorsorglichen Charakter haben.

Kaulvers: "Wir befinden uns im vierten Jahr der Schiffskrise. Eine Erholung ist im Moment nicht absehbar. Wir haben, wie es unsere Art ist, unsere Risiken konservativ bewertet. Wir stehen zu unseren Reedern und sind in der Lage, diese Krise durchzuhalten. Das erlaubt uns unsere gute Ertragskraft."

Kaulvers geht davon aus, dass nach dem Abklingen der Schifffahrtskrise Teile der Risikovorsorge wieder aufgelöst werden können.
Das Zinsergebnis vor Risikovorsorge beinhaltete per 30.06.2011 durch den Verkauf der Deka-Anteile einen einmaligen Sonderertrag in Höhe von 19,5 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2012 hat die Bremer Landesbank diesen Einmaleffekt nicht nur kompensiert, sondern den Zinsüberschuss um weitere 2% auf 192 Mio. Euro gesteigert.

Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge beträgt 88 Mio. Euro (nach 157 Mio. Euro per 30.06.2011).
Das Provisionsergebnis liegt mit 12 Mio. Euro stabil auf Vorjahresniveau, ebenso das Handelsergebnis mit 24 Mio. Euro (nach 20 Mio. Euro per 30.06.2011).

Die Verwaltungsaufwendungen liegen mit 85 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (77 Mio. Euro), dieses jedoch erwartungsgemäß durch projektbedingte Aufwendungen wie zum Beispiel Beratungsaufwendungen für IT und Basel III sowie für das Neubauvorhaben der Bank am Domshof in Bremen.

Die Cost-Income-Ratio weist per 30.06.2012 den außerordentlich guten Wert von 35,7% aus.
Der Return on Equity nach Steuern ging - bedingt durch die Risikovorsorge und den Einmaleffekt aus dem Deka-Verkauf - zum 30.06.2012 auf 4,7% zurück (nach 7% zur Vorjahresmitte).


Ausblick 2012
Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet die Bremer Landesbank trotz schwieriger konjunktureller Lage ein ordentliches Ergebnis.

Dr. Stephan-Andreas Kaulvers:
"Wir haben uns robust aufgestellt und sind in der Lage, auch in einem schwierigen wirtschaftlichem Umfeld solide Gewinne zu erwirtschaften."

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