(openPR) (aid) – Was viele Frauen im mittleren Lebensalter am eigenen Leib erfahren, ist jetzt wissenschaftlich belegt: Vor der Menopause – also dem Ausbleiben der Regelblutung – steigt das Gewicht um zwei bis drei Kilogramm an und es bildet sich vermehrt Körperfett am Bauch. Forscher der Universität Louisiana in Baton Rouge fanden in einer vierjährigen Studie an 156 Frauen heraus, dass diese Entwicklungen physiologisch und kaum vermeidbar sind, selbst wenn die Frauen weniger Kalorien aufnehmen. Ein Grund hierfür ist, dass der Energieverbrauch des Körpers hormonell bedingt um circa 200 Kilokalorien am Tag sinkt, unabhängig von der körperlichen Aktivität. Zudem sammelt sich im Bauchbereich vermehrt Fett an, da sich die Stoffwechselaktivität der Fettzellen in den einzelnen Körperteilen ändert: Zellen im Oberschenkelbereich bauen verstärkt Fett ab, diejenigen im Bauchbereich lagern vermehrt Fett ein. Da das Fettgewebe im Bauchbereich die Entstehung von Diabetes und Arteriosklerose fördert, sollten Frauen darauf achten, die Gewichtszunahme in Grenzen zu halten. Neben vermehrter Bewegung ist es notwendig, die Energiezufuhr an den verringerten Bedarf anzupassen. Dies gelingt am besten, wenn man Lebensmittel mit geringer Energiedichte wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte bevorzugt. Die gute Nachricht: Nach der Menopause verlangsamen sich die Prozesse und es kommt meistens zu keinem weiteren physiologisch bedingten Gewichtsanstieg.
Quelle: International Journal of Obesity, Bd. 32, S. 949-958, 2008
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