(openPR) Die Senioren-Residenz Godenbergschlösschen im ostholsteinischen Malente ist eine vollstationäre Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz. Für ihre herausragende Arbeit, einer nach den Motiven für die Handlungsweisen dementer Personen fragenden Haltung, wurde die Einrichtung im Februar 2008 zertifiziert.
Jetzt hat eine durch das Qualitätsmanagement erhobene Untersuchung dargelegt, dass die Bewohner der Einrichtung häufig wesentlich weniger Medikamente erhalten, als vor ihrem Einzug.
Die Untersuchung bezieht sich auf eine mittlere Verweildauer von 3,34 Jahren bis Juni 2009. Demnach erhalten 62% der Patienten weniger Medikamente als vor ihrem Einzug in die Pflegeeinrichtung. Medikamentöse Therapieformen werden regelmäßig vom Pflegeteam mit einem Neurologen reflektiert mit dem Hintergrund, den Einsatz von Psychopharmaka auf das wirklich notwendige Maß zu reduzieren. Bei 45% der Heimbewohner wird der Einsatz unterschiedlicher Psychopharmaka minimiert, während er bei 42% gleich bleibt.
Möglich wird das durch die konsequente und fortlaufende Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die enge Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team.
Weitere Erkenntnisse der Erhebung sind in der aktuellen Ausgabe der Hauszeitung veröffentlicht, die als pdf-Datei über die TrägerHomepage abrufbar ist: www.senator-einrichtungen.de (aktuelles). Untersucht wurde auch der Ernährungszustand, sowie die Veränderungen in den Erreichbarkeitsstufen im Sinne psychobiographischer Pflege.










