(openPR) Identifikation und Prävention von Medikationsfehlern als Beitrag zum Riskmanagement in der allgemeinmedizinischen Praxis
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zwei neue – von Hausärzten für Hausärzte konzipierte und pharmaunabhängige – Studien zur Förderung ausgewählt, die von dem Institut für Allgemeinmedizin (Frankfurt) durchgeführt werden. Im Kern geht es hierbei um die Erforschung von Medikationsfehlern in den hausärztlichen Praxen.
Folgende Projekte werden durchgeführt:
Teilprojekt 1: In dieser Studie steht die Vermeidung von Dosierungsfehlern, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen im Vordergrund. Für die Dauer von 6 Monaten soll ein elektronisches Entscheidungsunterstützungssystem erprobt werden, mit dem die Kreatininclearance einfach zu ermitteln ist und das ggf. automatisch eine Dosisanpassung vorschlägt. Für interessierte Praxen sind noch einige Plätze frei: wir informieren Sie gern ausführlich!
Teilprojekt 2: Das Risiko für Medikationsfehler steigt mit dem Alter der Patienten, mit der Anzahl ihrer Erkrankungen und mit der Zahl der verordneten Medikamente. Wir führen dazu sowohl mit Patienten in der hausärztlichen Praxis als auch in einem Pflegeheim eine Untersuchung durch.
Nähere Informationen finden Sie dazu auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin.
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Eine sinnvolles Forschungsprojekt nicht zuletzt auch im Interesse der Patientensicherheit! In diesem Sinne ist Ihr hausärztliches Engagement besonders gefragt. Sie tragen dazu bei, dass künftig die mit einer Pharmakotherapie verbundenen Haftungsrisiken abgemildert werden können.
Nähere Informationen finden Sie dazu auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin.
In beiden Projekten gibt es eine Aufwandsentschädigung, und es werden Fortbildungspunkte beantragt.“
>>> mehr dazu >>>
http://www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/forschung/fehler/medikation.html










